15. Stadtmeisterschaft Leipzig: Jens Riedel und kein Ende

Seriensieger: Jens Riedel (rechts) mit Albert Wendt
Seriensieger: Jens Riedel (rechts) mit Albert Wendt

46 Doubletten bedeuteten eine fast identische Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr, das mit 47 Teams ebenfalls üppig bestückt war. Auch organisatorisch gab es keine nennenswerten Neuerungen, wieder wurde auf das in unseren Bereichen beliebte Maastrichter System zurückgegriffen, das nach drei Vorrundenbegegnungen eine Aufteilung in die Turniere A, B und C vorsah.

Und auch auf dem Siegertreppchen gab es keine Veränderung, jedenfalls nicht was die Position ganz oben betraf. Zum sage und schreibe fünften Mal in Folge trug sich Lokalmatador Jens Riedel in die Leipziger Annalen ein: Auf zwei Siege mit seiner Mixte-Partnerin Diana Scheffler folgten drei aufeinanderfolgende mit dem nach vorübergehender Dresdner Vereinszugehörigkeit wieder nach Leipzig gestoßenen Albert Wendt.

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4. Frühlingsturnier Chemnitz: Protagonist: der Regen!

Wenig einladend, trotzdem wollen sie alle mit ihnen spielen: die Boulekugeln!
Wenig einladend, trotzdem wollen sie alle mit ihnen spielen: die Boulekugeln!

Schon ausreichend durch Wetterberichte über die ungünstigen Aussichten vorinformiert, zogen viele Boulisten die warme Stube dem durch permanente Regengüsse aufgeweichten Terrain am Chemnitzer Schloßberg vor, sodass sich diesmal nur 22 Triplettes dazu bereiterklärten, die Boule-Freiluftsaison des PV Ost gemeinsam zu eröffnen. Trotzdem ging es auch diesmal wieder bis fast in die Nacht, denn zumindest die A-Turnier-Finalbegegnungen mussten bei gruseligen Lichtbedingungen ausgetragen werden.

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Kurz-Bericht Länderpokal

Das 2015er PV Ost-Team mit (von links nach rechts): Richard Wendt, Heiko Plötz, Andreas Endler, Hartmut Lohß, Karla Kopitzsch, Veikko Dähne, Arend Köhn, Benni Müller, Antje Müller, Mandy Zettler, Tom Tschintscharadse, Sabine Friedel, Hannes Blechinger, Stefan Lauche, Philip Hellriegel, Patrick Lehmann, Anne Seifert, Paul Förster, Leonie Fröhlich, Heiko Kastner, Devin Zimmermann und Jens Riedel
Das 2015er PV Ost-Team mit (von links nach rechts): Richard Wendt, Heiko Plötz, Andreas Endler, Hartmut Lohß, Karla Kopitzsch, Veikko Dähne, Arend Köhn, Benni Müller, Antje Müller, Mandy Zettler, Tom Tschintscharadse, Sabine Friedel, Hannes Blechinger, Stefan Lauche, Philip Hellriegel, Patrick Lehmann, Anne Seifert, Paul Förster, Leonie Fröhlich, Heiko Kastner, Devin Zimmermann und Jens Riedel; leider nicht im Bild: Jano Kovacic

Ein Mini-Kurzbericht vom 2015er Länderpokal: Die Zahlen (Gesamttabelle und Einzelergebnisse als PDF) sind positiv: 17 von 45 Spielen gewonnen, fünf Begegnungen knapp mit 2:3 gespielt, zwei Begegnungen mit 3:2 gewonnen [nein, Korrektur: eine mit 3:2 und eine mit 4:1!], insgesamt Platz 8 von 10 – hinter Hessen und vor den LV Nord und Berlin platziert; drittbestes Espoir-Einzelteam mit 6 Siegen, positive Bilanz für das Damenteam mit 5 Siegen, Senioren II fast ausgeglichen mit 4 Siegen, auf der „Schlachtbank“ Senioren I trotzdem 2 Siege geholt und nicht zuletzt das 30-Punkte-Ziel für die Jugend satt erfüllt … All das ist super, aber genauso schön: Ein Team, das ein anstrengendes aber tolles Wochenende mit viel Energie, Spielfreude, Eintracht und Frohsinn gefüllt hat! Ein ausführlicher Bericht aus Sportwartsicht folgt. Außerdem steuern unsere Einzelspieler noch ein paar Impressionen bei – den Anfang macht Philip für die Espoires:

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Grand Prix du Paradis, Jena: Ein Eldorado bei Tag und Nacht

Könige der Nacht: Richard Wendt und Marcel Neumann
Könige der Nacht: Richard Wendt und Marcel Neumann

Die Jenaer Nebenbouler hatten ihrem alljährlichen Bouleturnier einen neuen Namen verpasst, passend zum neuen Austragungsort im Stadtpark Jena-Paradies. Paradiesische Zustände versprach auch das spätsommerliche Wetter, und wer zuvor die verregnete Chemnitzer Stadtmeisterschaft miterlebt hatte, den konnte das gebotene Kontrastprogramm nur erfreuen. Dementsprechend zahlreich auch die Partizipanz: 40 Doublette-Formationen hatten sich in der idyllischen Parklandschaft eingefunden. Sie kamen zumeist aus den gängigen Trutzburgen des PV Ost, also aus Dresden, Chemnitz, Leipzig, Halle, Weimar, Kahla und Jena, aber auch aus dem weit entfernten Berlin wurde Personal gesichtet.

Kaum Kontrast gab es bezüglich des Spielsystems. Wie in Chemnitz spielte man zunächst drei Vorrunden im Schweizer System, dann allerdings erfolgte die Aufteilung in die A- und B-Turniere mit jeweils sechzehn Teams, sodass die K.O.-Runde mit dem Achtelfinale begonnen wurde. Die übriggebliebenen acht Doublettes fanden sich im C-Turnier wieder.

Am Start wiederum der für Osterholz-Scharmbeck spielende DM-Star Mahmut Tufan, der aufgrund seines Zuzugs nach Dresden unsere regionalen Turniere immer wieder einmal mit seiner Teilnahme bereichert. Er musste allerdings in Jena auf seine Standard-Partnerin Laura Schneider verzichten, die parallel in Mersin/Türkei an der Damen-EM teilnahm und dort zusammen mit Carolin Birkmeyer, Muriel Hess und Indra Waldbüßer die Bronzemedaille errang. In seiner Trainingsgruppe in Dresden fand er jedoch im altgedienten La Boule Rouge-Haudegen Hanns-Werner Leithold einen geeigneten Mitspieler, mit dem zusammen er sämtliche Partien bis einschließlich des Halbfinales klar dominierte. Weiterlesen Grand Prix du Paradis, Jena: Ein Eldorado bei Tag und Nacht