Aller guten Dinge waren zehn Liga-Titel für die Blauen vom La Boule Rouge Dresden e.V. – aber nun ist es dem Stahlball-Personal endlich gelungen, der blauen Serie ein Ende zu setzen. Ungeschlagen in sieben Begegnungen holt sich das Team Stahlball 3000 nun endlich den Liga-Pokal; wenn auch vorerst nur im übertragenen Sinne, denn die Dresdnerinnen und Dresdner hatten die Schüssel leider in ihrem Winterquartier vergessen, so dass die feierliche Übergabe nachgeholt werden muss. Sorry 🙂 Auf Platz zwei und drei der ersten Liga folgen die Teams von Halle 1 und Chemnitz 1.
Auf den Abstiegsplätzen wurde es ganz eng: Mit Chemnitz 2, SG Leipzig und LaBR 24 haben drei Teams gleiche Siege (1:6) und Spiele (11:24). Da der direkte Vergleich in einem Zirkelschluss endet (jedes Team schlägt eines der beiden anderen), müssen am Ende die kleinen Punkte zur Entscheidung herangezogen werden. So bleibt Chemnitz der Abstieg erspart, während sich die SG Leipzig und LaBR 24 jeweils mindestens über das eine Spiel bei ihnen, das 12:13 statt 13:12 ausging, ärgern müssen. Die Liga-Ordnung denkt bei solchen Gleichständen vor allem über zwei Teams nach und sieht deshalb den direkten Vergleich als nächstes Kriterium nach der Anzahl der gewonnenen Begegnungen und Anzahl der gewonnenen Spiele vor. Würde man präziser regeln, dass bei drei sieg- und spielgleichen Teams eine interne Tabelle gebildet aus den drei Begegnungen zählt (vielleicht eine Anregung für den nächsten Verbandstag), wäre das Ergebnis übrigens gleich, da alle Begegnungen 2:3 ausgingen. Chemnitz 2 stünde auf dem ersten Rang mit 107:99 Punkten (+8), die SG Leipzig dahinter mit 103:101 (+29) und LaBR 24 am Ende mit 93:103.
In der zweiten Liga gelingt der SG Oberlausitz der Wiederaufstieg, das Team patzte nur einmal und blieb in sieben Begegnungen siegreich. Auch hier wird es zwischen den Zweit- und Drittplatzierten knapp, aber eindeutig: Die Liga-Neueinsteiger von douze partout Erfurt schaffen es gleich auf den zweiten Aufstiegsplatz und werden im nächsten Jahr Erstligaluft schnuppern. Für das Team vom Gender Chaos Club fehlen zwei gewonnene Spiele, um das Aufstiegsticket zu erreichen. Aber eine Bronzemedaille ist auch was schönes 🙂
Sehr bewährt hat sich der Simple Tournament Organizer Petanque, den Felix Kolbe für den PV Ost eingerichtet hat. Danke an alle für das aufgeschlossene Ausprobieren des Systems und für eine insgesamt sehr gelungene Liga-Saison.






