Pastis Update!

Der Leipziger PC „Pastis“ teilt mit:

Liebe Kugelfreund:innen,

schweren Herzens müssen wir das für Samstag (27.06.2026) geplante 30. Pastis-Turnier leider absagen. ☀️❌

In einigen Wetter-Apps werden für das Wochenende bis zu 41 Grad vorhergesagt. Bei diesen extremen Temperaturen ist das Risiko für gesundheitliche Probleme auf dem Bouleplatz einfach zu hoch – Hitzewarnungen gibt es schließlich nicht ohne Grund. Die Gesundheit aller Spieler:innen geht absolut vor!

🔄 BITTE TEILEN: Da uns nicht von allen angemeldeten Teams die Kontaktdaten vorliegen, teilt diesen Beitrag bitte fleißig in euren Vereinen, Trainings- und Chatgruppen, damit niemand am Samstag umsonst anreist.

Über einen möglichen Ersatztermin informieren wir euch natürlich rechtzeitig.

Passt auf euch auf, sucht euch am Samstag ein schattiges Plätzchen und trinkt ausreichend Wasser! 💧

Liebe Grüße,

Euer LPC-Vorstand

Curaçao Update!

Dem Curaçao Cup drohte auch noch aus einer ganz anderen Richtung Gefahr: der Wetterfront! Dieser musste sich das Event dann auch definitiv beugen. Hier die offizielle Verlautbarung des 1. CPC:

„Leider müssen wir unser geplantes Curaçao-Turnier absagen. Aufgrund der Wettervorhersage mit sehr hohen Temperaturen und der begrenzten Anzahl an Schattenplätzen können wir die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Teilnehmenden nicht ausreichend gewährleisten. Über einen möglichen Ersatztermin informieren wir euch selbstverständlich rechtzeitig.“

Also leitet bitte diese Info weiter. Damit niemand überflüssigerweise nach Chemnitz anreist. Auf den Mutzbraten könnt ihr euch natürlich weiterhin freuen.

Gefahr droht Curaçao!

Genuss für den Gaumen: Der Chemnitzer Mutzbraten!

Nanu, schon wieder ein artfremder Artikel auf unseren Seiten? Warum sollte uns das Schicksal kaffeebrauner Karibikkicker bei der WM übermäßig interessieren?

Aber weit gefehlt, Curaçao hat sehr wohl etwas mit unserer Lieblingssportart zu tun! Schon seit 2023 richtet der 1. Chemnitzer PC auf dem ihm vom VfL Chemnitz zur Verfügung gestellten Areal den gleichnamigen Cup aus. Die Namensgebung ist daher eine Hommage an diesen Fußballverein, der sich als Trikotfarbe sattes Curaçaoblau erwählte, wohl um optische Reminiszenzen an den Farbton des Antillenmeers zu erwecken.

Doch nicht nur der Name verleiht dem Turnier einen besonderen Anstrich. Der Curaçao-Cup ist die einzige Veranstaltung des PV Ost, auf der als besonderer kulinarischer Höhepunkt Mutzbraten verköstigt wird, eine besonders im westlichen Sachsen und östlichen Thüringen hergestellte Delikatesse, bei der ein faustgroßes Stück Fleisch aus der Schulter oder dem Kamm des Schweines mit Salz, Pfeffer und Majoran gewürzt, mariniert und auf sogenannten Mutzbratenständen im Birkenholzrauch gegart wird.

Lohnt sich aber dieser Aufwand überhaupt? Stand jetzt, 9 Uhr 5 am 24.06.2026, haben sich erst elf Teams zum Turnier vorangemeldet. Oder eigentlich eher nur zehneinhalb, denn ob ein auf der Liste erschienener mysteriöser „Mister X“ noch fleischliche Gestalt annehmen wird, steht in den Sternen.

Gefahr droht nun von allen Seiten. Erstmal natürlich, dass keine Ranglistenpunkte erteilt werden können. Okay, aber wen interessiert schon diese Art von Vergütung der eigenen Spielstärke? Schließlich sollte der Spaß im Vordergrund stehen und der freundschaftliche Kontakt zu Sportlern und Sportlerinnen aus anderen Vereinen, die man ansonsten eher selten sieht.

Aber, und nun kommen wir zum entscheidenden Punkt, wenn sich nicht mindestens zwanzig Teams anmelden, gibt es – so lässt es zumindest der Veranstalter verlautbaren – auch keinen Mutzbraten!

Also rafft euch auf und tragt euch bis spätestens Freitag in den Veranstaltungsbogen ein. Es soll zwar heiß werden, aber auf unserer Anlage ist für ausreichend Schatten gesorgt. Hinzu kommt natürlich wie immer die niveauvolle Verpflegung.

Und noch einen weiteren Anreiz bieten wir: Ein neues Boulodrom entsteht in Chemnitz-Bernsdorf, und ihr könnt euch persönlich und an Ort und Stelle über den Stand der Baumaßnahmen informieren.

Streitschrift – Mut zur Veränderung

Von Naira-Ana Weissgerber

Liebe Boulespieler*innen,

Wir sind eine Gruppe von FLINTA* Personen und haben eine Streitschrift –
als Anlage beigefügt – verfasst, die auch auf ptank.de nachzulesen ist,
mit dem Thema:

Streitschrift für Diversität, Antidiskriminierung und Feminismus im
Boule

MUT ZUR VERÄNDERUNG

Bislang haben wir dafür schon 110 Unterschriften gesammelt.

Wir würden auch nun bitten, bzw. die Gelegenheit geben, diese
Streitschrift an Eure Vereinsspieler*innen zu verteilen, weil wir für
das Thema sensibilisieren
möchten, und das streuen möchten.

Wer unterschrieben mag, kann sich einfach bei

flintaboule@posteo.de

melden.

Auch wenn Kontakt zu den Initiator*innen gesucht wird.

Für die Initiator*innen

Naira

Streitschrift_LV

Heute mal kein Boule… Mölkky!

Mölkky, finnisch für „holperig“, ist ein im Freien gespieltes Geschicklichkeitsspiel, bei dem mit einem Wurfholz, dem „Mölkky“, auf zwölf hochkant stehende Spielhölzer geworfen wird, die mit den Zahlen von 1 bis 12 versehen sind. Das Ziel des Spiels ist es, exakt fünfzig Punkte zu erreichen.

Was, um Himmels willen, hat dieses Spiel nun aber mit Boule zu tun? Und warum muss ausgerechnet auf unseren Seiten ein Bericht über diese auf den ersten Blick merkwürdige Freizeitaktivität erscheinen?

Die Antwort ist einfach: Seit 2008 gibt es eine offene deutsche Mölkky-Meisterschaft, und in diesem Jahr wurde diese zum ersten Mal in Chemnitz ausgerichtet, organisiert vom 1. Chemnitzer PC, in Zusammenarbeit mit dem anderen Chemnitzer Boule-Verein Blau-Weiß.

Und so unähnlich ist die neue Sportart unserem Pétanque beileibe nicht. Auch hier kommt es auf Wurfgeschick und taktische Planung an, letztere vielleicht sogar noch intensiver, weil man ständig die Punkte zusammenrechnen und aufgrund des Spielstands seinen nächsten Wurf oder eine Kombination von Würfen konzipieren muss.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus den verschiedensten Ländern, neben Deutschland natürlich aus dem Mölkky-Mutterland Finnland, aber auch aus Tschechien, der Slowakei, Österreich und weiteren. Sogar Franzosen aus Metz wurden auf dem VfL-Sportplatz gesichtet. Sollte hier eine Gefahr bzw. sogar eine Ablösung für unseren bisherigen Lieblingssport auf uns zukommen?

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