
27 Doublettes hatten sich in Dresden zur LM eingefunden, sodass aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl in jeder der fünf Runden ein Freilos erteilt werden musste. So weit, so bekannt – aber neu war diesmal bei einer LM die Zeitbegrenzung: Gespielt wurden nämlich 75 Minuten + 2 Aufnahmen, sodass auch ungewöhnliche Ergebnisse wie etwa 9:7 zustande kamen.
Dieses knappe Resultat erzielte das für Halle spielende Paar Antje Müller/Michael Lorenz, und außer in Runde 1 (13:5 gegen Douran Ahmad/Gabi Großpietsch) war Knappheit die Regel für die beiden: 13:12 gegen Yvonne Kießing/Jens Farag (LPC), das erwähnte 9:7 gegen Nele Dittmar/Kay Weißenborn (Stahlball), 13:10 gegen Juana Schubert/Patrick Lehmann (Horken-Kittlitz), und dann das denkwürdige Finale…
Hier fanden Antje und Michael letztendlich ihren Meister bzw ihre Meisterin: die Wahl-Chemnitzerin Petra Frei und den Stahlballer Julian Christ, seines Zeichens Primus der PV Ost-Rangliste. Aber auch hier zeigten sie ihre Zähne und unterlagen in einem packenden „Finale“ nur hauchdünn mit 11:13.




Ein Beitrag von Naira-Ana Weissgerber