Nachdem die Spielgruppe Rhöner Pétanque seit letztem Jahr Boule Veranstaltungen im Südwesten Thüringens veranstaltet, wagt sie jetzt den nächsten Schritt und tritt einem Verein bei. Ab dem 01.09. ist Rhöner Pétanque die Abteilung Pétanque der SG Fortuna, einem Mehrspartenverein in Rhönblick, Ortsteil Bettenhausen.
Das Ganze wird mit einem neuen Turnier im Kalender des PV Ost gefeiert, dem Herbesen Cup, ausgetragen am 19.09. Der Name leitet sich aus dem Namen der Straße ab, in der sich der Bouleplatz „Alte Gärtnerei“ in Rhönblick befindet. Zu den üblichen Preisen für die besten Teams wird es einen Wanderpokal geben.
Zur kurzen Erinnerung: Der Ligaspieltag am Sonnabend wird als SELBSTVERSORGERTURNIER stattfinden. Der Vorteil: Jede und jeder kann essen, was ihm oder ihr am Besten schmeckt – man muss sich das halt mitbringen 😀 Und mitgebracht werden darf bitte auch eine EIGENE TASSE / TRINKBECHER, das wird das Getränkeversorgungsteam sehr unterstützen. DANKE!
In Thüringen tut sich was Neues: Für Sonnabend, den 17. Oktober erreichte uns eine Einladung zur ersten Geraer Stadtmeisterschaft. Organisiert wird diese von der Abteilung Boule im TSV 1880 Gera-Zwötzen. Das Turnier findet in Gera-Zwötzen statt (Liebschwitzer Str. 130), gespielt wird in Doublette-Formation. Los geht’s um 10:00 Uhr, für Speis und Trank ist gesorgt und bei TUVERO läuft aktuell die Einschreibung.
Schöne Bäume, aber wo sind die Medaillen? Detlef, Moni und Mario freuen sich trotzdem!
Die Temperaturen waren zum Glück nicht ganz so extrem in die Höhe geklettert wie befürchtet, sodass die LM reibungslos abgewickelt werden konnte, auch dank eines funktionierenden Caterings, das – erstmalig bei PV Ost LMs – zudem mit kostenloser Mineralwasserversorgung aufwartete!
„Schöne Bahnen unter den Bäumen“ schrieb jemand im Kommentar, und obwohl das malerische Ambiente am Saaleufer in den PV Ost-Landen seinesgleichen sucht, gingen die Meinungen bezüglich des sportlichen Wertes dieses Terrains dann doch auseinander. Die Bezeichnung „Kullerboden“ wurde oft vernommen, und in der Tat, den Zufällen war Tür und Tor geöffnet, und obwohl jeder und jede der erfahrenen Leger und Legerinnen stets einen Plan gefasst hatte, musste er oder sie oft erleben, wie die Kugeln aufmüpfig ihre eigene Strategie entwickelten und in Bereiche kullerten, die man sich einfach nicht erklären konnte.
Als ebenso schwierig erwies sich das Schießen. Man erlebte es häufig, dass eine Schusskugel, die knapp vor der wegzuräumenden Kugel aufkam, diese froschmäßig übersprang und anschließend ins Nirgendwo hüpfte. Somit gab es eigentlich nur zwei Optionen für einen erfolgreichen Schuss: Entweder man traf äußerst präzise direkt auf Eisen, oder man visierte das Ziel flach und gerade an – was freilich nur dann funktionieren konnte, wenn der Weg bis dorthin frei war. Es erwies sich also als sinnvoll, nicht erst lange zu warten, sondern eine zwingende Kugel des Gegners sofort zu entsorgen.
Daraus ergibt sich nun, dass die Hallenser Bahnen wie prädestiniert erscheinen für unerwartete Außenseiter-Erfolge, ganz anders also als das Blau-Weiß-Boulodrom in Chemnitz, wo sich bei der letzten Doublette-LM am Ende nur die spielstärksten Teams folgerichtig durchsetzten.
Aber würden die Underdogs auch der enormen nervlichen Belastung standhalten können, um einen der Big Players zu besiegen?
Die Anmeldeseite zum FLINTA-Turnier wurde von einem anonymen Benutzer in übelst transfeindlicher Weise missbraucht und sogar ein Attentat auf ihr angedroht. Es fiel in diesem Zusammenhang das Wort „Leichensack“. Auch wenn der Delinquent anschließend eine Entschuldigung anfügte und sein Fehlverhalten mit einem übermäßigen Alkoholkonsum begründete, so verurteilen wir diesen Vorgang aufs Schärfste. Wir sind bestürzt, dass es solche Auswüchse in unserem Verband gibt. Dies ist kein Kavaliersdelikt und wird von den Veranstaltenden umgehend zur Anzeige gebracht!