Pastis 2026: 38 Teams feiern 30 Jahre LPC

Ein Bericht von Till Vennemann

Am 27. September konnten wir endlich das Jubiläumsturnier zu unserem 30-jährigen Bestehen durchführen. Diesmal war uns das Wetter hold und es waren sehr angenehme, aber doch recht warme Temperaturen. Es haben sich insgesamt 38 Teams eingefunden um das Pastis-Turnier zu bestreiten. Außer den vielen Spielern aus dem PV-Ost Gebiet, waren auch Teilnehmer aus Berlin und Schweinfurt zu Gast. Auch viele neue Spieler, die ihre erste Turniererfahrung gesammelt haben. Nach den ersten 3 Vorrunden ging es dann mit dem ABC-KO-Turnier weiter. Es waren viele spannende Spiele und nicht immer hat die Mannschaft gewonnen, die man als die stärkste eingeschätzt hätte. Das Endspiel wurde dann schon zu später Stunde zwischen Jan Bilitewski, Lukas Weber und Julian Christ sowie Khelil Boukert, Hamza Tebal und Christoph Nolden ausgetragen. Die Entscheidung fiel dann durch einen spektakulären Sauschuss von Hamza.

Hier nun die Ergebnisse:

    • 1.  Platz A:  Christoph Nolden; Hamza Tebal /Chemnitz; Khelil Boukert/ Halle
    • 2.  Platz A: Lukas Weber; Jan Bilitewski; Julian Christ / alle Stahlball
    • geteilter 3. Platz A: Karl Blütchen; Julian Schönbühler / Stahlball; Luis & Knut Fischer / Halle; Benedikt Fehling; Valentin Vossen/ Stahlball
  •  1. Platz B: Nele Dittmar / Stahlball; Leonie Fröhlich / Dresden; Sebastian Junique / Berlin
  •  2. Platz B: Ella Burkhardt; Fabio Trampler; Lukas Pergande / Stahlball
  •  geteilter 3. Platz B: Patrick Lehmann / SV Horken-Kittlitz; Dieter Büttner /   Chemnitz; Michael Lorenz / Halle & Thomas Bille; Martin Trautmann / Halle; Heiko Jähnig / Stahlball
  • 1. Platz C: Mila Dähne; Stefan Kinzel; David Hagen / Halle
  • 2. Platz C: Helena Frei, Fabian, Christian

Es war ein wunderschöner Tag mit vielen interessanten Spielen. Vielen Dank an alle fleißigen Helfern und die gute Essensversorgung.

28. Stadtmeisterschaft Chemnitz: Bespielen verboten! Oder vielleicht doch nicht?

Chemnitz Open Sieger: Frank und Tom

Die Chemnitz Open versammelten diesmal die immerhin erkleckliche Zahl von 27 Doublettes, da das Turnier aber parallel zur DM Tête und Tireure ausgetragen wurden, waren zwar einige der PV Ost-Stars am Start, vier von ihnen jedoch im westfälischen Beelen aktiv und erreichten dort zumindest ein herausragendes Ergebnis: Stefan Lauche (LaBR) belegte einen ehrenvollen siebten Platz im Tireur-Wettbewerb. Seine Viertelfinal-Partie gegen den späteren Vizemeister Sascha Löh könnt ihr hier verfolgen:

Im Tête-à-Tête war Stefan weniger erfolgreich und unterlag in der Barrage. Das beste PV Ost-Ergebnis erzielte hier Hannes Blechinger (Stahlball), der bis in das 1/32-Finale vordrang. Die beiden anderen Vertreter unseres Verbandes, Tom John (Weimar) und Ngo Tran (Halle), scheiterten hingegen schon in den Poule-Runden.

Zu den Chemnitz Open waren einige der Teilnehmenden in der Erwartung gekommen, es gäbe dort einen neuen aufregenden Spielplatz. Den gibt es dort auch, er wurde aber von den CPC-Oberen mit einem Veto bedacht. Zur Begründung hieß es, er sei noch nicht ganz fertig, man müsse dort noch etwas am Belag ändern. In der Tat begünstigt der dort vorhandene grobkörnige Splitt eher die spielstärkeren Boulisten, während diejenigen, die ihre Spiele am liebsten auf „Kullerböden“ austragen, hier benachteiligt sind.

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Die Rumkugler gewinnen das vierte Molsdorf Ouvert

Teams aus ganz Deutschland reisten am Samstag nach Molsdorf

Ein Bericht von Wolle

Am Samstag, dem 06. Juni, war es endlich wieder soweit: Im Schlosspark Molsdorf fand die vierte Ausgabe des Coupe Gustav Gotter statt. Erstmals ausgetragen vom neuesten Mitglied des Pétanqueverband Ost: douze partout erfurt e.V. Bei bestem Pétanque-Wetter und sonnengeschützt von den Bäumen des Schlossparks traten 44 Mannschaften aus ganz Deutschland an. Gespielt wurden zuerst drei Vorrundenspiele, dann ging es mit dem Viertelfinale in den Turnieren A bis E weiter. Turnier F startete direkt im Halbfinale.

Nach der Vorrunde standen gleich vier Teams mit douze-partout-Beteiligung in der Top 10, drei davon schafften sogar den Sprung ins A-Turnier. Letztlich gewann aber die Delegation der SG Rumkugler Kassel mit 13:9 gegen das Triplette von Stahlball Leipzig. Neben dem Preisgeld gab es auch dieses Jahr wieder einen kreativen Pokal, sicherlich einer der Hingucker des Tages.

Aber auch neben dem Pétanquespiel hatte der Tage einiges zu bieten: gegen Nachmittag wurden die Boulist*innen zum Hintergrund von Hochzeitsfotos (Glückwunsch!), die Kleinbrauerei Freitax aus Erfurt sorgte mit ihrer Trinkhalle für fröhliche Gemüter und einige Zuschauer*innen genossen die ausgelassene Atmosphäre. Rundum ein sehr gelungenes Turnier und ein wunderschöner Tag.

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Salve-Turnier: Biene und Julian triumphieren in Weimar

Biene und Julian

Ein Bericht von Stephan Laudien

Das „Salve“-Bouleturnier 2026 war gut besucht

Hier spielte Goethe Pétanque nie, so war es am Samstag (9. Mai) auf den Umschlägen mit dem Preisgeld zu lesen. Aber egal ob Goethe oder ein anderer Klassiker jemals eine Boulekugel in den Händen hielt, das traditionsreiche „Salve“-Turnier lockte 36 Teams nach Weimar. Gespielt wurden drei Vorrundenbegegnungen und danach ging es im A, B und C um die Platzierungen.

Im C-Turnier kämpften vier Teams um den Sieg, am Ende triumphierten die Jenaer Altmeister Lali Lali und Andrej Kriwoschejew gegen Sylvia Vogelsberg und Monika Kupsch. Das Finale endete 13:8.

Im B-Finale setzten sich Marco Niemann (Jena) und Kai Lübke mit 13:7 gegen Holger Typlt und Volker Gruhne durch. Die zwei letztgenannten hatten zuvor erst die Weimarer Robert Zjaba/Moritz Debit rausgeworfen und gleich danach Alex Kopos/Stephan Laudien eliminiert.

Für die beste Platzierung eines Weimarer Teams sorgten Malte Wanitschke/Lutz Rummel, die sich im A-Turnier den 3. Platz mit Juana Schubert/Schack teilten. Im Finale triumphierten Biene und Julian Christ. Die beiden Stahlballer setzten sich souverän mit 13:1 gegen Volker Drusche/Ingo Wonsack durch.

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Frühlings-Cup bei Blau-Weiß Chemnitz: Die Rückkehr der alten Garde

Sieger vor dem Blau-Weiß Wappen: Ngo und Jens

24 Doublettes waren bei angenehmem T-Shirt-Wetter angetreten, und da konnte der Veranstalter sogleich frohlocken, denn das war ja eine fantastische Zahl, um die Abfolge zu optimieren. Denn nun bot sich nach der Vorrunde eine Aufteilung in drei K.O.-Turniere geradezu an, mit jeweils acht Teams.

Unter den Teilnehmer(inne)n  befand sich mit Julian Christ, Hannes Blechinger und Stefan Lauche die komplette Top 3 der PV-Ost-Rangliste – die Nummer 4 Lukas Weber musste nach seinem erfolgreichen Kommentatoren-Auftritt beim jüngst absolvierten Jugendländermasters an gleicher Stelle diesmal leider passen. Ansonsten fiel auf, dass eine überwiegende Mehrheit 55 Jahre und älter alt waren – fast könnte man also von einem Veteranen-Event sprechen! Würden diese zwar Hochbetagten, aber boulistisch doch höchst Erfahrenen dem Vergleich mit den jüngeren, vielleicht spritzigeren Vertretern der Pétanque-Zunft noch einmal standhalten können?

Ein klarer Favorit war natürlich Stefan Lauche, der sich mit einem ganz jungen Spieler zusammengetan hatte: mit dem Espoir Nick Zimmerle, der zwar in Chemnitz beheimatet ist, aber im Ligateam genau wie Stefan für Dresden spielt. Diese beiden erlebten aber bereits in der zweiten Begegnung der Vorrunde einen Setback, als sie gegen Dieter Büttner und Manuela Schneider, beide für Chemnitz antretend und der Ü-55-Riege angehörend, nach Beendigung des Zeitlimits mit dem Low-Score-Result von 5:6 die Segel streichen mussten.

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