Wasserschlacht in Weimar

Die Sieger der Weimarer Wasserschlacht
Albert Wendt und Karl Blütchen (Leipzig) haben die 19. Auflage des Salve-Boule-Turniers in Weimar gewonnen. Im Finale setzten sie sich gegen Raimund Ottow/Stephan Laudien (Weimar) durch. Das Ergebnis spricht eine klare Sprache: eine Fanny! Bei strömendem Regen hatten 17 Teams den Weg nach Weimar gefunden. Die Eisheiligen wurden zum Fluch des Turniers: Es gab nur kurzzeitig mal kein Wasser von oben; die Spieler trugen Friesennerz, Regenhosen oder gar malerisch Müllsäcke um den Leib gebunden. Also kurz gesagt: Erinnerungen an den ersten Liga-Spieltag wurden wach. Dennoch wollten die Gastgeber-Teams den Heimfluch bezwingen: noch nie hat ein Weimarer Team das Salve-Turnier gewinnen können. Gespielt wurde traditionell Doublette, zunächst drei Runden Schweizer System, danach in A und B.

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Jugendländermasters: Sieglose, aber mutmachende Premiere

Einspielen? Machen wir immer zu fünft, na klar. Theo, Moritz, Tali, Caro und Ari auf dem Jugendländermasters in Nordhorn

Mit einer Juniorenmannschaft nahm der PV Ost am 27./28. April 2019 erstmals am Jugendländermasters teil. Es fand in Nordhorn statt, in der Juniorenklasse maßen sich insgesamt neun Landesverbände (Triplette mit Auswechsler). Mit unseren Spielerinnen und Spielern Caroline Loose, Talena Thielecke, Theo Debitz und Arend Köhn machten sich Andreas Endler und Sabine Friedel als Betreuer sowie Moritz De Nardi als “Mentalcoach” 🙂 auf den weiten Weg. Und auch wenn kein Sieg drin war, hat sich die Reise gelohnt. Von acht Spielen war eigentlich nur eines – gegen Bayern – relativ chancenlos. Alle anderen gingen zwar ebenfalls verloren, aber oft genug nur knapp, oft auch erst nach längerer Führung, zuweilen erst auf den letzten Metern. Unsere vier haben ihre Sache super gemacht, Caro legte absolut verlässlich vor, Theo glänzte ein ums andere Mal mit spektakulären Milieu-Kugeln und die beiden Allrounder Ari und Tali füllten die Leger- und Schussposition gleichermaßen oft und gut aus. Am Ende fehlten der eine oder andere entscheidende Treffer und zuweilen auch das nötige Quäntchen Glück gepaart mit Turnierhärte zum Sieg. Egal – ein schönes Wochenende mit vielen Spielen, lecker gekochtem Essen in der Ferienwohnung und einem Team, das klar auf Augenhöhe mit den anderen Landesverbänden mithalten konnte.

8. Chemnitzer Frühlingsturnier: Erfahrung zahlt sich mal wieder aus!

Albert, Lali und Peter mit den Siegestrophäen!

Bereits zum achten Mal eröffnet Chemnitz mit seinem Triplette-Frühlingsturnier die PV Ost-Freiluftsaison. 20 Teams hatten sich diesmal auf dem Schloßberg versammelt, das entspricht in etwa den Teilnehmerzahlen aus den vergangenen Jahren, in denen lediglich 2014 und 2017 mit 34 und 28 Teams Ausreißer nach oben stattfanden.

In der Teilnehmerliste fehlte diesmal unser Ranglistenprimus Jens Riedel, der 2012 zusammen mit Edeltraud Lorenz und Marlies Niehoff die erste Chemnitzer Frühlingsausgabe siegreich gestalten konnte, und der auch 2018 noch im Finale vertreten war, dort aber zusammen mit Roland Gallo und seinem langjährigen Weggefährten Thomas Voigt eine empfindliche 2:13-Niederlage gegen die fränkisch-dresdnerische Kombination Roman Krassa/Josef Kuchler/Matthias “Tiddel” Häusler einstecken musste. Weiterlesen 8. Chemnitzer Frühlingsturnier: Erfahrung zahlt sich mal wieder aus!

Platz acht für den PV Ost bei gelungener Premiere

Das Team des PV Ost bei der 55plus-Länderpokal-Premiere in Saarbrücken: Andreas Endler, Monika Kupsch, Peter Ullrich, Lothar Müller, Rolf-Dieter Klodt, Marlies Niehoff, Harald Lübker, Susann Hesselbarth, Matthias Buck, Manuela Schneider, Christoph Nolden, Petra Frei, Dieter Büttner und Bernd Stracke

Beim erstmals ausgetragenen 55plus-Länderpokal am vergangenen Wochenende in Saarbrücken konnte sich das Team des PV Ost den achten Platz holen. Zwei Begegnungen wurden gewonnen, in drei bis vier weiteren wäre auch mehr drin gewesen. Furios legte gleich das 55plus Team Bernd Stracke / Matthias Buck / Christoph Nolden / Dieter Büttner los. Dem ersten Sieg gegen die Auswahl der Bayern folgte ein zweiter gegen NRW, ein dritter gegen Niedersachsen und ein vierter gegen Berlin. Erst im letzten Spiel wird die Equipe vom Saarland bezwungen, auch wenn es in den ersten drei Vierteln des Spieles, die immerhin zu einem 10:5-Vorsprung führten, noch gar nicht so aussah. Die Damen brauchten ein wenig, um ins Spiel zu finden. Die beiden ersten Begegnungen verliefen eher schleppend und verhalten, aber dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und die nächsten beiden Partien konnten souverän gewonnen werden. Auch die 65plusser wurden von Spiel zu Spiel routinierter. Während sich am Beginn des Turnieres so manches Spiel noch recht einseitig zu Gunsten der Gegner gestaltete, gelang es insbesondere am zweiten Tag, die namhafte Konkurrenz aus den anderen Landesverbänden ein ums andere Mal ins Schwitzen zu bringen. Auch wenn sich das Team am Ende nicht mit einem Sieg belohnen konnte, sorgte die eine oder andere fast perfekte Aufnahme für Freude am Spiel. Alles in allem kehrt der PV Ost mit einem rundum positiven Eindruck vom Länderpokal zurück: Das Team 55plus spielte technisch und taktisch ganz klar auf Augenhöhe, die Damen haben sich auf beeindruckende Weise nicht nur aus einem Anfangstief geschraubt, sondern beispielsweise auch ein 0:10 ganz hartnäckig Schritt für Schritt in einen Sieg verwandeln können und das Team 65plus, das im Vergleich zu seinen Gegnern deutlich mehr Lebensalter, aber dafür nur ganz junge Spielkarrieren mitbrachte, konnte trotz der fehlenden Großturnier-Erfahrungen seine Leistungen im Laufe des Turniers deutlich steigern. Ein Dank an alle Teilnehmenden inklusive Betreuer, das war ein schönes und interessantes Wochenende! Alle Ergebnisse und einen sehr schön geschriebenen Bericht gibt es auf den Seiten des DPV. Weiterlesen Platz acht für den PV Ost bei gelungener Premiere

SM Dresden und Nestler Cup: Die Passion Pétanque

Mit neuen Plaketten: David, Andreas und Matthias

Bei der 12. Stadtmeisterschaft Dresden waren diesmal 19 Triplettes am Start, bei der darauffolgenden vierten Austragung des Nestler Cups 34 Doublettes, also noch einmal 11 Boulist(inn)en mehr. Das sind bei schon schwindenden Tages- und vor allem Nachttemperaturen erstaunliche Zahlen, die zeigen, dass die Passion Pétanque in unseren Breiten weiter auf dem Vormarsch ist.

Die Teilnehmer kamen natürlich vorwiegend aus dem PV Ost-Bereich, aber auf der Boulodrom der Meschwitz-Arena waren durchaus auch “exotische” Gäste anzutreffen, etwa aus Buxtehude oder dem tschechischen Pardubice. Durch Abwesenheit glänzten diesmal weitgehend die Berliner, deren Fahne diesmal allein von PV Ost-Stammgast Matthias Schmitz hochgehalten wurde.

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