LM/DM-Quali Triplette 55+, Leipzig: Ist Berlin keine Reise mehr wert?

Die Sieger Thomas, Ngo und Christoph

Leipzig hatte nach langer pandemiebedingter Pause endlich wieder ein komplettes Wochenende voller Pétanque-Highlights anzubieten. Das musste auch der Wettergott anerkennen und hielt sich trotz angekündigter starker und ausgiebiger Regenfälle dann doch am Ende vornehm zurück, sodass die Pastis-Freunde wie von allen erhofft ihr “Geburtstagswetter” genießen konnten.

Aber wer hatte hier eigentlich Geburtstag? Ja, es ist wirklich schon 25 Jahre her, dass der Leipziger Pétanque Club “Pastis” seine Geburtswehen erfolgreich abschloss und sich als einer der ersten Vereine in den neuen Bundesländern gründete!

Und einige der damaligen Pioniere waren bei der Jubiläumsveranstaltung auch anwesend, so etwa das Erfolgsduo der 90er und frühen Nuller-Jahre Thomas Voigt und Jens Riedel. Letzterer hat seine Ambitionen und spielerische Klasse bis in die Jetzt-Zeit halten können, während Thomas sich mehr und mehr vom Turniersport zurückzog und seine Strahlkraft fast ausschließlich auf heimischem Terrain verbreitete.

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PV Ost-Cup Chemnitz: Der eigentliche Gegner war diesmal der Regen

Blick auf das neuerschaffene Chemnitzer Terrain
(Bildquelle: Heiko Kastner)

Um unseren MitgliederInnen wieder einmal die Gelegenheit zu geben, noch in diesem pandemiegeschädigten Jahr ihren geliebten Sport unter Wettkampfbedingungen ausüben zu können, hatte der 1. Chemnitzer PC nicht nur ein entsprechendes Hygienekonzept erarbeitet, sondern zugleich auch ein neues Areal in der Stadt ausfindig gemacht, auf dem selbiges Konzept angewendet werden kann.

Das Areal befindet sich auf dem Sportplatz der SpVgg Blau-Weiß Chemnitz an der Clausstraße. Zu diesem Verein konnten über den CPC-Spieler Thomas Götze, der gleichzeitig bei Blau-Weiß stellvertretender Vorsitzender ist, Kontakte geknüpft und ein Duldungsrecht vereinbart werden. Dem CPC wurde erlaubt, auf dem Sportgelände eigene Boulebahnen hochzuziehen, was in mehreren Arbeitseinsätzen einiger Vereinsmitglieder auch vortrefflich gelang. Zudem wurde eine Flutlichtanlage installiert, die den Spielbetrieb selbst bei nächtlichen Bedingungen ermöglicht.

Am 26.09.2020 sollte dieser sogenannte PV Ost-Cup also stattfinden, aufgrund der Corona-Pandemiebestimmungen konnten nur Lizenzinhaber an ihm teilnehmen, da hier im Infektionsfall eine Rückverfolgung vollzogen werden kann. Die Anmeldung musste zudem online erfolgen, und die Teilnehmerzahl wurde auf 24 Triplettes begrenzt.

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Deutschland-Cup der Veteranen, Fürth: Hat der Coronavirus eine Chance?

Mit Abstand am besten: das PV Ost-Team!
(Bildquelle: Stephan Weigel)

Endlich fand wieder Spitzensport auf nationaler Ebene statt, und die aufstrebende Sektion Pétanque des TV 1860 Fürth hatte sich – nach der Absage von Mannheim – dazu bereiterklärt, diese Turniertage auszurichten, nicht nur am letzten Wochenende für die Veteranen, sondern eine Woche später auch für die jüngeren Boulistinnen und Boulisten.

Geboten wurde ein großzügiges am Europakanal gelegenes Areal, mit Bouleplätzen verschiedenster Couleur und Schwierigkeitsgrade, von “Kullerbahnen” auf hartem Boden über weite Sandflächen bis hin zu steinübersätem Gelände, das die Wahl des günstigsten Donnés zur obersten Priorität werden ließ.

Gestaltet wurde all dies unter Einhaltung aller notwendigen Hygienekonzepte, wie etwa der Maskenpflicht in überdachten Räumen, Abstandsgeboten oder der unbedingten Pflicht, nur die eigenen Kugeln bzw. Cochonnets berühren zu dürfen. Außerdem waren auf dem Gelände nur mit Startnummern ausgestattete Teilnehmer erlaubt, jegliche Fremdeinwirkung sollte vermieden und damit dem Ausbreiten möglicher Infektionen Einhalt geboten werden.

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10. Landforstvizemeisterschaft: Einzige Freiluftveranstaltung des Jahres konvertiert zu Wasserspielen!

Ngo (rechts neben Fethi) gehört der Baum!

Beinahe vierzig Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten sich vorangemeldet zu diesem womöglich einzigen Freiluftturnierturnier der PV Ost-Saison, aber dann veranlassten die ungünstigen Wetterprognosen doch einige von ihnen, den Weg nach Dresden gar nicht erst anzutreten. Das betraf zum Beispiel mehrere der eigentlich als “Regenspieler” bekannten Chemnitzer, die es nun also vorzogen, den Sonntag doch lieber daheim im Trockenen zu verbringen.

Dabei hätte man zumindest die Vorrunde bequem bei besten Boulebedingungen auf eigens für diesen Wettkampf vom Unkraut befreitem Terrain bestreiten können. Immerhin 22 Spieler und Spielerinnen machten auch von dieser Möglichkeit Gebrauch, eine im Vergleich mit den letzten Jahren nicht einmal sehr geringe Zahl.

Nach den drei Vorrundenbegegnungen hatte sich Titelverteidigerin Anja Herrmann (Dresden) auf dem ersten Platz festgesetzt, gefolgt von ihren Vereinskameraden Fethi Aouissi und Matthias “Tiddel” Häusler. Dann erst kam der erste auswärtige Spieler ins Ziel, der Hallenser Ngo, eigentlich eher ein bisher unbeschriebenes Blatt in PV Ost-Almanachen, aber in letzter Zeit mit neu entfachtem Ehrgeiz, wovon auch seine bevorstehende Teilnahme als 55+-Spieler am Deutschland-Cup in Fürth zeugt.

Die K.O.-Runde wurde dann mit 16 Teilnehmern ausgespielt. Anja drang bis ins Viertelfinale vor, fand dort allerdings in Gerald Adler (DD) ihren Meister. Auch für Tiddel war an dieser Stelle Endstation, denn Tangi Andro, einer der wenigen anwesenden Chemnitzer, bezwang ihn mit 13:9.

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“Lizard N66, bitte kommen”

Beim Dresdner Nikolaus-Turnier (an dieser Stelle Glückwunsch an die Sieger Dan Stender / Tom Tschintscharadse / Fethi Aouissi) ist ein Kugelsatz der Marke OBUT Match 115 mit der Nummer N66 und der Kennung “Lizard” liegengeblieben. Gelegenheit zur Wiederinbesitznahme besteht beim Hallen-Mixte am 11. Januar 2020 oder beim Winterturnier am 8. Februar 2020.