28. Stadtmeisterschaft Chemnitz: Bespielen verboten! Oder vielleicht doch nicht?

Chemnitz Open Sieger: Frank und Tom

Die Chemnitz Open versammelten diesmal die immerhin erkleckliche Zahl von 27 Doublettes, da das Turnier aber parallel zur DM Tête und Tireure ausgetragen wurden, waren zwar einige der PV Ost-Stars am Start, vier von ihnen jedoch im westfälischen Beelen aktiv und erreichten dort zumindest ein herausragendes Ergebnis: Stefan Lauche (LaBR) belegte einen ehrenvollen siebten Platz im Tireur-Wettbewerb. Seine Viertelfinal-Partie gegen den späteren Vizemeister Sascha Löh könnt ihr hier verfolgen:

Im Tête-à-Tête war Stefan weniger erfolgreich und unterlag in der Barrage. Das beste PV Ost-Ergebnis erzielte hier Hannes Blechinger (Stahlball), der bis in das 1/32-Finale vordrang. Die beiden anderen Vertreter unseres Verbandes, Tom John (Weimar) und Ngo Tran (Halle), scheiterten hingegen schon in den Poule-Runden.

Zu den Chemnitz Open waren einige der Teilnehmenden in der Erwartung gekommen, es gäbe dort einen neuen aufregenden Spielplatz. Den gibt es dort auch, er wurde aber von den CPC-Oberen mit einem Veto bedacht. Zur Begründung hieß es, er sei noch nicht ganz fertig, man müsse dort noch etwas am Belag ändern. In der Tat begünstigt der dort vorhandene grobkörnige Splitt eher die spielstärkeren Boulisten, während diejenigen, die ihre Spiele am liebsten auf „Kullerböden“ austragen, hier benachteiligt sind.

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DM 55+ in Recklinghausen: Alles im grünen Bereich für PV Ost! (Wäre da nicht BaWü 2…)

Medaillen für PV Ost!

Drei Teams waren für den PV Ost am Start, und das Minimalziel war klar: Wenigstens einen weiteren Startplatz für das nächste Jahr sollte man hinzugewinnen!

Bei Team Ost 3, bestehend aus Heiko Jähnig (Stahlball), der eigentlich in unserer Boulegemeinde eher unter dem Kürzel „Hakka“ bekannt ist und die kurzfristig verhinderte Bamboule-Legende Gundolf Henschel vertrat, und den beiden Bamboule-Spielern Ngo Tran und Thomas Bille, ging es los mit einem ehrenvollen 11:13 gegen die NRW-Topvertretung vom ausrichtenden Verein mit dem komplizierten Namen Boule-Initiative Recklinghausen-Suderwich 04. Damit hatten die drei aber ihr Pulver noch nicht verschossen, im Anschluss besiegten sie eines der 27 anwesenden BaWü-Teams unangefochten mit 13:8. Es ging in die Barrage, und dort wartete mit Rheinland-Pfalz 2 ein weiteres Spitzenteam. Man hielt mit neun Punkten dagegen, musste aber nun leider die Hoffnung auf ein Vordringen in die K.O.-Runde des A-Turniers begraben.

Schade, aber da war ja noch Ost 2. Dieses Team war zur LM eher zufällig neu zusammengestellt worden und hatte dort überraschend den Titel geholt. Nun war wiederum eine Auswechslung vonnöten, da Monika Kupsch (BCLL) auf eine DM-Teilnahme verzichtete. Dessislava Vardjieva-Eckert (Bamboule), kurz „Dessi“, war spontan eingesprungen und formierte nun eine Allianz mit Monikas Vereinskamerad Mario Krutzki und dem alterfahrenen Chemnitzer Detlef Schwede. Diese Konstellation hatte zuvor noch nie zusammen gespielt, wie sollte das also gut gehen?

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Starke Leistung der PV Ost-Damen!

Bei der Deutschen Meisterschaft der Damen wurde der PV Ost von den drei Stahlballerinas Christina Rose / Ziska Kleeberg / Ella Burkhard vertreten. Die drei lieferten im nordischen Tornesch eine starke Leistung ab. Ihr Lauf endete im Viertelfinale, so dass sie sich auf einen noch nie bei einer Damen-DM erreichten 5. Platz einreihten. Glückwunsch und Danke für das Erringen eines weiteren Startplatzes. Mit diesem Erfolg ist das Team im nächsten Jahr gesetzt.

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Deutsche Meisterschaft in Dresden

[Bericht von HW Leithold, Dresden] Anfang Mai fanden in Dresden die Deutschen Meisterschaften der Transplantierten und Dialysepatienten statt. An mehreren Tagen stellten sich zahlreiche Athleten ihren Konkurrenten in fünf verschiedenen Disziplinen, die sie sich aus einer gegebenen Auswahl an Sportarten aussuchen konnten. Dabei ist, wie auch bei der kommenden Weltmeisterschaft in Dresden im August 2025, erfreulicherweise auch Petanque im Angebot.

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DM 55+ in Ensdorf – Licht und Schatten

B-Finalisten Manuela, Knut und Dieter mit Silber-Pokal
(Bildquelle: https://deutscher-petanque-verband.de/)
Beste Laune im PV-Ost-Team aus Chemnitz und Schönebeck

Ein Bericht von Gösta Zahn

Mit 3 Teams war der PV-Ost am letzten Wochenende im saarländischen Ensdorf zur 17. Deutschen Meisterschaft Triplette 55+ am Start. Bei kühlem, trockenem Frühherbstwetter lagen am Ende Licht und Schatten dicht beieinander. Nach schwierigem Start und knappem Scheitern in der Poulerunde fand das Chemnitzer Team Ost 1 mit Manuela, Dieter und Knut immer besser in das B-Turnier und zog mit schöner Ruhe und 5 weiteren Siegen sensationell in das Finale ein. Erst hier ging nach verpasstem Beginn und später Aufhohljagd gegen das Team Saar 3 etwas die Luft aus. Am Ende ein wunderbarer Erfolg und ganz viel Licht. Von den beiden Union-Teams aus Schönebeck verpasste Team Ost 2 mit Ulrike, Gerald und Gösta denkbar knapp in einen spektakulären Finish die direkte Qualifikation für das A-Turnier und scheiterte dann auch in der Barrage an den späteren Viertelfinalisten Hessen 13, gegen die im 1. Spiel noch der Sieg gelang. Mit einem weiteren Sieg im B-Turnier war das Resultat solide. Team Ost 3 mit Monika, Ines und Franjo zahlte gegen 2 starke Poule-Gegner und im 1/32-Finale gegen Ost 1 Lehrgeld und blieb leider sieglos.

Insgesamt ein schönes Ergebnis bei bester Laune im Team, allerdings auch mit dem Schatten des Verlustes eines Qualitäts-Startplatzes mangels Quali für das A-Turnier. Knapp vorbei ist halt auch daneben – so werden 2025 wieder nur 2 Startplätze für den PV-Ost zu vergeben sein und das auch noch beim voraussichtlichen Spielort Berlin, was den Verlust noch schmerzlicher macht.

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