Wie geht’s weiter mit dieser Saison?

Zwanzig Vertreterinnen und Vertreter der PV Ost-Vereine trafen sich am vergangenen Sonntag, um miteinander den weiteren Verlauf der Saison zu besprechen. Ein ausführliches Protokoll dieses außerordentlichen Verbandstages stellen wir Euch hier zum Download zur Verfügung. Leitgedanke bei allen Diskussionen war es, die Durchführung von Wettbewerben in dieser Saison überhaupt zu ermöglichen – und daher die Umstände dafür so verändern, dass hierfür die geringstmögliche Anzahl und Dauer von Kontakten erforderlich ist. Sofern es die jeweilig geltenden Corona-Verordnungen ermöglichen, sollen Liga-Spieltage durchgeführt werden. Austragungsort wäre die Spielstätte des BCLL. Um die Dauer einer Begegnung zu reduzieren, wird der Spielmodus von 3/3m+2/2m/2 auf 2/2m/2 abgeändert, d.h. eine Begegnung besteht aus drei parallel stattfindenden Doubletten; die Mannschaft, die mindestens zwei der drei Spiele gewinnt, hat die Begegnung gewonnen. Damit reduziert sich die Zahl der erforderlichen Spieltage auf zwei. Abhängig von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften wird das Teilnehmerfeld geteilt  – d.h. wenn in Gruppen gespielt wird, dann spielt am Sonnabend des jeweiligen Spieltags die Gruppe A und am Sonntag die Gruppe B (bei zwei Ligen dann Sonnabend die erste und Sonntag die zweite Liga). Weiterlesen Wie geht’s weiter mit dieser Saison?

La boule c’est un peu la vie

So, liebe Freundinnen und Freunde der metallenen Kugeln: Wir haben Klarheit. Das Jahr 2020 wird wettkampffrei. Diese Entscheidung haben die Landesverbände gemeinsam mit dem DPV getroffen. Im Vorstand des PV Ost haben wir sehr einmütig für diese Entscheidung votiert, da uns alles andere als halbherzige und kaum praktikable Lösung schien. Das heißt also: Es wird in diesem Jahr keine Bundesliga und Deutschen Meisterschaften geben, ebenso keinen Länderpokal. Und damit wird es auch keine PV Ost-Liga und keine Landesmeisterschaften geben, keine Punkte in unserer Rangliste und keine PV Ost-Medaillen. Das ist einerseits schade. Aber lasst uns in allem auch das Positive sehen: Es gibt uns andererseits die Gelegenheit, eine Saison lang mal wieder richtig nur zum Spaß an der Freude zu spielen – ist doch auch schön!

Angesichts der Regelungen in unseren Bundesländern sind momentan noch keine Turniere möglich, hier aber ist es denkbar, dass sich die Lage in den nächsten Wochen ändert. Über die Durchführung von Turnieren entscheiden ja ohnehin die Vereine selbst – und so, wie wir unsere Vereine kennen, werden sie da sehr gewissenhaft und im Einklang mit allen rechtlichen Regelungen und hygienischen Anforderungen entscheiden; dazu wollen wir Euch auch ermutigen ;-). Alle Boulefreundinnen und Boulefreunde bitten wir, die schon bisher kommunizierten Regeln und Hinweise zum Infektionsschutz auch weiterhin ernst zu nehmen, unserem Sport mit der nötigen Rücksicht zu frönen und auch sonst die Ohren steif zu halten! Hier noch die Information des Deutschen Pétanqueverbands vom 7. Mai 2020:

In der turnusgemäßen Video-Konferenz der DPV-Landesverbände mit dem Vorstand am 06. Mai 2020 wurde eine abschließende Regelung zum organisierten Wettkampfsport der diesjährigen Saison verabschiedet.
Die Vertreter der Landesverbände stimmten dem Vorschlag des DPV-Vorstands zu, sämtliche geplante Veranstaltungen der Saison 2020, regional und überregional, abzusagen. Sechs Landesverbände konnten hierfür noch am selben Abend grünes Licht geben, vier weitere Vertreter von Landesverbänden konferieren zu diesem Thema noch einmal am 07. bzw. 08. Mai 2020 mit ihren LV-Vorständen, signalisierten allerdings bereits, dass auch von dieser Stelle ein Konsens zu erwarten ist. Damit sind sämtliche Liga-Aktivitäten, Qualifikationsturniere, Landes- und Deutsche Meisterschaften für die Saison 2020 im Geltungsbereich des Deutschen Pétanque Verbandes abgesagt.”

45 DM-Teilnehmer in 2020 möglich

Welcher Landesverband mit wie vielen Teams bei den Deutschen Meisterschaften antreten kann, wird mit den “DM-Quoten” bestimmt. Dabei erhalten die Landesverbände einerseits Quantitätsstartplätze – diese richten sich nach der Zahl der im Verband organisierten Spielerinnen und Spieler. Für den kleinen PV Ost springen hier gerade einmal 2 Startplätze pro 128er DM heraus (bei der kleinen DM Damen sogar nur einer). Obendrauf gibt es Qualitätsstartplätze – diese hängen davon ab, wie viele Teams bei der jeweiligen DM den Poule, also die Vorrunde, überstanden haben. Angesichts unserer im Vergleich zu anderen Landesverbänden dauerhaft winzigen Mitgliederzahl sind es vor allem die Qualitätsstartplätze, in denen unsere Hoffnung liegt, mehr DM-Teilnahmen zu erreichen. Dank der stetig steigenden sportlichen Qualität unserer Spieler ist das in den letzten Jahren gut gelungen. 2020 haben wir mit 9 Qualitätsstartplätzen unsere möglichen DM-Teilnahmen nahezu verdoppelt. Grund genug, den Startplatzholerinnen und Startplatzholern des letzten Jahres zu sagen: Danke, fetzt! Das geht an Stefan Lauche, Benni Müller, Jens Riedel, Dan Stender, Fethi Aouissi, Andreas Endler, Grit Kalies, Heiko Kalies, Christin Maur, Karl Blütchen, Anja Herrmann, Marlies Niehoff, Detlef Schwede, Peter Günther und Ingo Wonsack. Würden sich für jede DM unterschiedliche Teams qualifizieren, könnten so in diesem Jahr insgesamt 45 PV Ostler DM-Luft schnuppern (hätten wir keinen einzigen Qualitätsstartplatz erspielt, wären es nur 25).

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DM Jugend und Espoirs

Da hinten, da unter der Sachsenfahne, da stehen ein paar von uns 🙂
Und wieder konnte der PV Ost an der Deutschen Meisterschaft der Jugend und Espoirs teilnehmen – diesmal mit insgesamt drei Teams. Der (lange) Weg führte nach Diefflen im Saarland, wo ebenfalls im nur wenige Kilometer entfernten Ensdorf die 55plusser ihre Meisterschaft austrugen. In der Altersklasse der Espoirs traten Arend Köhn und Theo Debitz aus Dresden gemeinsam mit der Neu-Hildesheimerin (und Ex-Leipzigerin) Patricia Stehr an. Bei der Jugend war der PV Ost mit zwei Teams am Start: Atalie Iotchev und Talena Thielecke (beide Dresden) komplettierten sich mit Marek Laudien (Weimar), im anderen Team traten Moritz De Nardi und Kimi Jerke mit Meisterschaftsneuling Maike Löbert (alle drei Dresden) an.

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DM 55+ Ensdorf/Saar: Der unerreichte Gipfel

Siegestrunkene Chemnitzer vor dem Saarpolygon

Auf dem Hochplateau der Ensdorfer Bergehalde befindet sich eine auffällig große Plastikskulptur, die dort 2016 errichtet wurde, um an den seit 2012 beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier zu erinnern. Dieses sogenannte Saarpolygon sieht man auch im Vereinswappen des ortsansässigen Boulevereins und ist von den Spielplätzen, auf denen die 13. Deutsche Meisterschaft 55+ ausgetragen wurde, deutlich zu erkennen.

Das aus den Chemnitzer Spielern Ingo Wonsack, Peter Günther und Detlef Schwede bestehende Team Ost01 war nicht nur von dem Kunstwerk an sich beeindruckt, sondern auch von der Tatsache, dass ein 7km langer Wanderweg steil dorthin nach oben führte. Und plötzlich kam ihnen der Gedanke, dass sich diese Tortur auch als Druckmittel verwenden lassen könnte: “Wenn wir heute versagen und die DM frühzeitig für uns beendet ist, dann wandern wir zur Strafe da hoch!” war somit der einmütige Tenor.

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