DM 55+ in Recklinghausen: Alles im grünen Bereich für PV Ost! (Wäre da nicht BaWü 2…)

Medaillen für PV Ost!

Drei Teams waren für den PV Ost am Start, und das Minimalziel war klar: Wenigstens einen weiteren Startplatz für das nächste Jahr sollte man hinzugewinnen!

Bei Team Ost 3, bestehend aus Heiko Jähnig (LPC), der eigentlich in unserer Boulegemeinde eher unter dem Kürzel „Hakka“ bekannt ist und die kurzfristig verhinderte Bamboule-Legende Gundolf Henschel vertrat, und den beiden Bamboule-Spielern Ngo Tran und Thomas Bille, ging es los mit einem ehrenvollen 11:13 gegen die NRW-Topvertretung vom ausrichtenden Verein mit dem komplizierten Namen Boule-Initiative Recklinghausen-Suderwich 04. Damit hatten die drei aber ihr Pulver noch nicht verschossen, im Anschluss besiegten sie eines der 27 anwesenden BaWü-Teams unangefochten mit 13:8. Es ging in die Barrage, und dort wartete mit Rheinland-Pfalz 2 ein weiteres Spitzenteam. Man hielt mit neun Punkten dagegen, musste aber nun leider die Hoffnung auf ein Vordringen in die K.O.-Runde des A-Turniers begraben.

Schade, aber da war ja noch Ost 2. Dieses Team war zur LM eher zufällig neu zusammengestellt worden und hatte dort überraschend den Titel geholt. Nun war wiederum eine Auswechslung vonnöten, da Monika Kupsch (BCLL) auf eine DM-Teilnahme verzichtete. Dessislava Vardjieva-Eckert (Bamboule), kurz „Dessi“, war spontan eingesprungen und formierte nun eine Allianz mit Monikas Vereinskamerad Mario Krutzki und dem alterfahrenen Chemnitzer Detlef Schwede. Diese Konstellation hatte zuvor noch nie zusammen gespielt, wie sollte das also gut gehen?

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LM Tête in Schönebeck: Die Top-Gesetzten erfüllen die Erwartungen

LM-Sieger und DM-Fahrer: Stefan Lauche

Für die LM Tête fand sich ja lange kein Ausrichter – ein weiterer Hinweis für das Abrutschen in der Beliebheitsskala dieser eigentlich attraktiven Modalität in unserem Verband. Schließlich „erbarmte“ sich Schönebeck, deren Engagement wurde aber gleich wieder in Frage gestellt, mit dem Argument, dieser Austragungsort sei verkehrstechnisch schwer zu erreichen. Wie dem auch sei – es blieb dabei, und es nahmen dann auch immerhin 15 Spezialist(inn)en die – für einige recht weite – Anreise in Kauf und gesellten sich zu den fünf angemeldeten Einheimischen. Trotzdem – vergleichen mit den 37 Teilnehmer(inn)en vom Vorjahr in Leipzig war das natürlich ein weiterer Rückschritt.

Anwesend war aber weitgehend die Crème de la Crème unseres Pétanquesports, das heißt die meisten der Spieler, die unseren Verband in den vergangenen Jahren bei den DMs vertreten haben.

An eins gesetzt war der Dresdner Stefan Lauche. Er nahm bereits vor fünfzehn Jahren an einer deutschen Tête-Meisterschaft teil, verlor aber damals in Rastatt seine beiden Auftaktspiele. Wesentlich erfolgreicher war er dann 2014 in Furth im Wald, wo er das 1/16-Finale erreichte, und auch sein Abschneiden 2018 in Tromm kann sich sehen lassen – hier überstand er die Vorrunde.

Auch Hannes Blechinger (Stahlball), in Schönebeck an zwei gesetzt, erreichte bei einer DM schon einmal das 1/32-Finale, und zwar 2022 in Fürth. Und auch der an drei gesetzte Patrick Lehmann hat schon DM-Meriten aufzuweisen: 2012 in St.Wendel drang er – damals noch fast ein Kind – ebenfalls bis ins 1/16 Finale vor.

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LM Tireur gecancelt!

Zunächst einmal eine gute Nachricht: Zur LM Tête am Sonntag in Schönebeck haben sich 27 Spezialistinnen und Spezialisten gemeldet, die Veranstaltung findet also statt!

Bei der LM Tireur waren 2024 sieben und 2025 neun Schießwillige am Start. Das war eigentlich ein Versehen, denn bei einer LM muss die Teilnehmerzahl mindestens zweistellig sein. Sollte dieses Minimalziel nicht erreicht werden, würden die DM-Teilnehmer aufgrund der Ranglistenplatzierung bestimmt.

Da sich bis zum Anmeldeschuss am gestrigen Dienstag lediglich sechs Spieler zum Tireurwettkampf gemeldet haben, gilt folgendes Verdikt:

1.Die LM Tireur wird gecancelt!

2.Stefan Lauche fährt aufgrund seiner Ranglistenplatzierung zur DM nach Beelen. Nachrücker im Verhinderungsfall wären a) Dieter Büttner und b) Fabio Trampler.

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Neue Abteilung Pétanque in der Thüringer Rhön

Ein Beitrag von Moritz Debit

Nachdem die Spielgruppe Rhöner Pétanque seit letztem Jahr Boule Veranstaltungen im Südwesten Thüringens veranstaltet, wagt sie jetzt den nächsten Schritt und tritt einem Verein bei. Ab dem 01.09. ist Rhöner Pétanque die Abteilung Pétanque der SG Fortuna, einem Mehrspartenverein in Rhönblick, Ortsteil Bettenhausen.

Das Ganze wird mit einem neuen Turnier im Kalender des PV Ost gefeiert, dem Herbesen Cup, ausgetragen am 19.09. Der Name leitet sich aus dem Namen der Straße ab, in der sich der Bouleplatz „Alte Gärtnerei“ in Rhönblick befindet. Zu den üblichen Preisen für die besten Teams wird es einen Wanderpokal geben.

Hier die Facts zum Turnier:

  • Triplette formée (3:3)
  • Einschreibung bis 10:00, Start 10:30
  • 5 € Startgebühr p.P., U18 frei, 100% Ausschüttung + Wanderpokal
  • Modus je nach Teilnehmer*innenzahl, 4 Spiele garantiert
  • Limitiert auf 32 Startplätze
  • Für Verpflegung ist bestens gesorgt

Die Voranmeldung kann über tuvero unter https://www.tuvero.de/+Herbese  erfolgen.

LM 55+ in Halle: Außenseiter nach vorn!

Schöne Bäume, aber wo sind die Medaillen? Detlef, Moni und Mario freuen sich trotzdem!

Die Temperaturen waren zum Glück nicht ganz so extrem in die Höhe geklettert wie befürchtet, sodass die LM reibungslos abgewickelt werden konnte, auch dank eines funktionierenden Caterings, das – erstmalig bei PV Ost LMs – zudem mit kostenloser Mineralwasserversorgung aufwartete!

„Schöne Bahnen unter den Bäumen“ schrieb jemand im Kommentar, und obwohl das malerische Ambiente am Saaleufer in den PV Ost-Landen seinesgleichen sucht, gingen die Meinungen bezüglich des sportlichen Wertes dieses Terrains dann doch auseinander. Die Bezeichnung „Kullerboden“ wurde oft vernommen, und in der Tat, den Zufällen war Tür und Tor geöffnet, und obwohl jeder und jede der erfahrenen Leger und Legerinnen stets einen Plan gefasst hatte, musste er oder sie oft erleben, wie die Kugeln aufmüpfig ihre eigene Strategie entwickelten und in Bereiche kullerten, die man sich einfach nicht erklären konnte.

Als ebenso schwierig erwies sich das Schießen. Man erlebte es häufig, dass eine Schusskugel, die knapp vor der wegzuräumenden Kugel aufkam, diese froschmäßig übersprang und anschließend ins Nirgendwo hüpfte. Somit gab es eigentlich nur zwei Optionen für einen erfolgreichen Schuss: Entweder man traf äußerst präzise direkt auf Eisen, oder man visierte das Ziel flach und gerade an – was freilich nur dann funktionieren konnte, wenn der Weg bis dorthin frei war. Es erwies sich also als sinnvoll, nicht erst lange zu warten, sondern eine zwingende Kugel des Gegners sofort zu entsorgen.

Daraus ergibt sich nun, dass die Hallenser Bahnen wie prädestiniert erscheinen für unerwartete Außenseiter-Erfolge, ganz anders also als das Blau-Weiß-Boulodrom in Chemnitz, wo sich bei der letzten Doublette-LM am Ende nur die spielstärksten Teams folgerichtig durchsetzten.

Aber würden die Underdogs auch der enormen nervlichen Belastung standhalten können, um einen der Big Players zu besiegen?

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