Zunächst einmal eine gute Nachricht: Zur LM Tête am Sonntag in Schönebeck haben sich 27 Spezialistinnen und Spezialisten gemeldet, die Veranstaltung findet also statt!
Bei der LM Tireur waren 2024 sieben und 2025 neun Schießwillige am Start. Das war eigentlich ein Versehen, denn bei einer LM muss die Teilnehmerzahl mindestens zweistellig sein. Sollte dieses Minimalziel nicht erreicht werden, würden die DM-Teilnehmer aufgrund der Ranglistenplatzierung bestimmt.
Da sich bis zum Anmeldeschuss am gestrigen Dienstag lediglich sechs Spieler zum Tireurwettkampf gemeldet haben, gilt folgendes Verdikt:
1.Die LM Tireur wird gecancelt!
2.Stefan Lauche fährt aufgrund seiner Ranglistenplatzierung zur DM nach Beelen. Nachrücker im Verhinderungsfall wären a) Dieter Büttner und b) Fabio Trampler.
Aller guten Dinge waren zehn Liga-Titel für die Blauen vom La Boule Rouge Dresden e.V. – aber nun ist es dem Stahlball-Personal endlich gelungen, der blauen Serie ein Ende zu setzen. Ungeschlagen in sieben Begegnungen holt sich das Team Stahlball 3000 nun endlich den Liga-Pokal; wenn auch vorerst nur im übertragenen Sinne, denn die Dresdnerinnen und Dresdner hatten die Schüssel leider in ihrem Winterquartier vergessen, so dass die feierliche Übergabe nachgeholt werden muss. Sorry 🙂 Auf Platz zwei und drei der ersten Liga folgen die Teams von Halle 1 und Chemnitz 1. Endlich mal was Neues 😉 weiterlesen→
Nachdem die Spielgruppe Rhöner Pétanque seit letztem Jahr Boule Veranstaltungen im Südwesten Thüringens veranstaltet, wagt sie jetzt den nächsten Schritt und tritt einem Verein bei. Ab dem 01.09. ist Rhöner Pétanque die Abteilung Pétanque der SG Fortuna, einem Mehrspartenverein in Rhönblick, Ortsteil Bettenhausen.
Das Ganze wird mit einem neuen Turnier im Kalender des PV Ost gefeiert, dem Herbesen Cup, ausgetragen am 19.09. Der Name leitet sich aus dem Namen der Straße ab, in der sich der Bouleplatz „Alte Gärtnerei“ in Rhönblick befindet. Zu den üblichen Preisen für die besten Teams wird es einen Wanderpokal geben.
Zur kurzen Erinnerung: Der Ligaspieltag am Sonnabend wird als SELBSTVERSORGERTURNIER stattfinden. Der Vorteil: Jede und jeder kann essen, was ihm oder ihr am Besten schmeckt – man muss sich das halt mitbringen 😀 Und mitgebracht werden darf bitte auch eine EIGENE TASSE / TRINKBECHER, das wird das Getränkeversorgungsteam sehr unterstützen. DANKE!
Schöne Bäume, aber wo sind die Medaillen? Detlef, Moni und Mario freuen sich trotzdem!
Die Temperaturen waren zum Glück nicht ganz so extrem in die Höhe geklettert wie befürchtet, sodass die LM reibungslos abgewickelt werden konnte, auch dank eines funktionierenden Caterings, das – erstmalig bei PV Ost LMs – zudem mit kostenloser Mineralwasserversorgung aufwartete!
„Schöne Bahnen unter den Bäumen“ schrieb jemand im Kommentar, und obwohl das malerische Ambiente am Saaleufer in den PV Ost-Landen seinesgleichen sucht, gingen die Meinungen bezüglich des sportlichen Wertes dieses Terrains dann doch auseinander. Die Bezeichnung „Kullerboden“ wurde oft vernommen, und in der Tat, den Zufällen war Tür und Tor geöffnet, und obwohl jeder und jede der erfahrenen Leger und Legerinnen stets einen Plan gefasst hatte, musste er oder sie oft erleben, wie die Kugeln aufmüpfig ihre eigene Strategie entwickelten und in Bereiche kullerten, die man sich einfach nicht erklären konnte.
Als ebenso schwierig erwies sich das Schießen. Man erlebte es häufig, dass eine Schusskugel, die knapp vor der wegzuräumenden Kugel aufkam, diese froschmäßig übersprang und anschließend ins Nirgendwo hüpfte. Somit gab es eigentlich nur zwei Optionen für einen erfolgreichen Schuss: Entweder man traf äußerst präzise direkt auf Eisen, oder man visierte das Ziel flach und gerade an – was freilich nur dann funktionieren konnte, wenn der Weg bis dorthin frei war. Es erwies sich also als sinnvoll, nicht erst lange zu warten, sondern eine zwingende Kugel des Gegners sofort zu entsorgen.
Daraus ergibt sich nun, dass die Hallenser Bahnen wie prädestiniert erscheinen für unerwartete Außenseiter-Erfolge, ganz anders also als das Blau-Weiß-Boulodrom in Chemnitz, wo sich bei der letzten Doublette-LM am Ende nur die spielstärksten Teams folgerichtig durchsetzten.
Aber würden die Underdogs auch der enormen nervlichen Belastung standhalten können, um einen der Big Players zu besiegen?