Spielberichte: Coppa, Weimar und Erfurt

Polnische Spitzenspieler dominieren in Dresden; Peter Adrian in Weimar und Erfurt

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Das Turnierjahr 2011 schreitet rasant voran, und schon können wir auf drei weitere gelungene Events im PVT-Land zurückblicken: im Westen das Weimarer Salve Turnier sowie das Erfurter Pétanque Turnier, und im Osten der Bernardo Bellotto Cup Dresden, mit diesmal 42 teilnehmenden Doublettes das Flaggschiff aller unserer Veranstaltungen.


Auffallend im Thüringer Bereich die Vorherrschaft des Jenaers Peter Adrian, der beide Turniere gewann, zunächst in Weimar an der Seite seines Vereinskameraden Christian „the Schack“ Schache [Anm. d. Red.], dann in Erfurt zusammen mit dem dort ansässigen Spieler Luis Floro. Die unterlegenen Finalisten in Weimar waren die “Local Heroes“ Volker Drusche und Dennis Rössler, während in Erfurt, unter 22 Doublettes, der Einheimische Michael Schulz ins Endspiel vordrang, unterstützt von einem Gastspieler aus Kassel.

Natürlich wollte Peter Adrian auch den berühmten Dresdner “Canaletto-Blick“ vom Siegertreppchen aus genießen, und er verbündete sich dazu mit dem Kahlaer Erfolgsschützen Ingo Wonsack. Aber der Schuss ging diesmal nach hinten los, denn schon im Achtelfinale des A-Turniers stellte das Team nach einer zwischenzeitlichen 7:5-Führung gegen die polnischen Spitzenspieler Jedrzej Sliz und Szymon Kubiesa aus Żywiec jäh den Betrieb ein und machte keinen einzigen weiteren Punkt.
Die beiden Polen erwiesen sich letztendlich als die stärksten Vertreter eines insgesamt neun Doublettes umfassenden nationalen Kontingents, zu dem auch Spieler aus Bytom und Jedlina-Zdrój gehörten. Andere Gäste waren Monika und Tomas Piller vom PK Jupiter (Tschechien), die jetzt für Halle und Hamburg spielenden Berliner Laurent Brizard und Matthias Schmitz, die ebenfalls Berliner “Club Boulisten“ Bettina und Burkhard Klein, sowie kein geringerer als der amtierende deutsche Tête-à-tête-Meister Abdelkader Amrane (Lübeck), der sich zu Ausbildungszwecken mit der Dresdner Nachwuchshoffnung Laura Schneider zusammen tat.

Für den PVT blieben noch 29 Doublette-Plätze übrig. Naturgemäß kamen die meisten Spieler und Spielerinnen aus Dresden: 26 stellte “La Boule Rouge“, hinzu kamen sechs “Rumkugeln“. Dahinter waren Bamboule Halle (11) und der 1. Chemnitzer PC (10) die am stärksten präsenten Vereine am Japanischen Palais. Jena mit zwei, sowie Kahla und Leipzig mit je einem Teilnehmer vervollständigten das Bild.

Die herausragende Leistung aus unserer Sicht erbrachten die Hallenser Abdel Chelfi und Christian Puttkammer, die im Viertelfinale A nach 0:12-Rückstand gegen Brizard/Schmitz eine unglaubliche Aufholjagd hinlegten, sich Punkt um Punkt herankämpften und die Partie am Ende noch für sich entschieden! Getragen von diesem Elan setzten sie sich dann auch im Halbfinale gegen die Polen Marcin Wachala und Piotr Wijas durch. Erst im Endspiel mussten sie sich gegen die oben erwähnten Jedrzej Sliz und Szymon Kubiesa geschlagen geben.

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