LM 55+ Chemnitz / Landforst Dresden: Prall gefülltes Boule-Wochenende (für einige)

Die 55+-Sieger Momo, Matthias und Christoph

Am letzten Wochenende standen zwei Bouleevents auf dem Programm, von denen eines (beinahe) ins Wasser fiel, und das andere den 55+-Senioren vorbehalten war.

Bei deren Stelldichein auf dem Chemnitzer Boulodrom an der Claußstraße herrschte – für Chemnitz völlig untypisch – trockenes Wetter bei allerdings bedecktem Himmel. Die acht gemeldeten Teams hatten bei diesen günstigen Voraussetzungen keinen Grund, auf ihre Teilnahme zu verzichten, und so entwickelten sich spannende Kämpfe, deren Dauer mitunter auch schon mal die Zwei-Stunden-Grenze streiften.

In der Vorrunde gab es eine Überraschung: Das aufgrund vergangener Meriten für die DM in Neuffen/BW gesetzte Chemnitzer Team Ingo Wonsack/Peter Günther/Detlef Schwede kam überhaupt nicht gut ins Rollen und musste nach zwei Auftaktniederlagen vorzeitig die Segel streichen. Nutznießer waren die Teams aus Halle/Leipzig (Heiko Kastner/Klaus-Dieter Zimmermann/Susann Hesselbarth) und Dresden (Raimund Ottow/Jörg Kriebel/Gerald Adler). Das abschließende Duell Halle/Leipzig gegen Dresden war dann fürs Weiterkommen gegenstandslos, da auch die Chemnitz/BCLL Truppe Maria Neubert/Monika Kupsch/Dieter Neubert zweimal unterlegen war, und musste dann nur noch über den Gruppensieg entscheiden. Es wurde dennoch sehr erbittert geführt und am Ende knapp mit 13:11 für Heiko, Klaus-Dieter und Susann entschieden. LM 55+ Chemnitz / Landforst Dresden: Prall gefülltes Boule-Wochenende (für einige) weiterlesen

Grand Prix Jena: Familien-Duell im Paradies

Sieger Jens und Fabio

Nach zweijähriger Coronapause trafen sich 28 Teams im Jenaer Paradies, um am Vortag der Mixte LM auch noch die Sieger im Doublette-Wettbewerb zu bestimmen. Die Teilnehmerliste las sich wie ein Who is Who des ostdeutschen Petanque-Rankings, auch wenn einige der zuletzt herausragenden Stahlball-Akteure diesmal abwesend waren. Dabei war aber wieder einmal unser ehemaliger Ranglistenprimus, die „lebende Legende“ Jens Riedel, der sich diesmal mit unserer Nachwuchshoffnung Fabio Trampler verbündet hatte.

Dessen Vater Heiko war auch am Start und hatte sich als Partner den nun in unseren Breiten ansässigen türkischen Elitespieler Emre Sevinc ausgesucht. Mit ihm zusammen schien er ungefährdet einem Start-Ziel-Sieg entgegenzusteuern, auch wenn sie ihr drittes Vorrundenspiel gegen Lokalmatador Christian „Schack“ Schache und den Horken-Kittlitzer Bastian Wienrich knapp mit 12:13 verloren.

Gegen die PV Ost-Urgesteine Hartmut Lohß und Volker Drusche gewannen sie dann im Achtelfinale klar mit 13:7, bevor sie dann in Viertel- und Halbfinale ihren Turbo vollends aufdrehten, denn jeweils zu Null wurden zunächst Albert Wendt und Marco Niemann und dann in der Neuauflage auch Schack und Basta geschlagen. Ausschlaggebend für diese Erfolge war im Wesentlichen die Tireurleistung Emres, dessen Trefferquote sich nicht nur gefährlich der 100-Prozent-Marke näherte, sondern der wiederholt den Gegner durch gezielte Carreau-sur-place-Würfe vor unlösbare Probleme stellte.

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25. Pastisturnier Leipzig: Besuch aus Frankreich – Stahlbälle halten dagegen!

Internationales Siegertreppchen
Internationales Siegertreppchen!

Das Leipziger Pastisturnier wurde ein Jahr nach der Gründung des LPC „Pastis“ im Jahr 1997 zum ersten Mal ausgetragen. Da dieses Event im Jahr 2020 einmalig und coronabedingt abgesagt werden musste, fand in diesem Jahr also die 25. Ausgabe statt.

Leipziger Legenden wie Thomas Voigt oder Jens Riedel waren diesmal zwar leider nicht am Start, dafür aber traditionsgemäß einige Berliner, etwa die Hochkaräter Matthias Schmitz, Christian Hempel und Noy Van-Hop Nguyen oder auch Maik Kerner, Alice Pocnet und Jakob Staeck von der neugegründeten Spielgruppe „Lucky Fingers“. Letzteres Team wurde durch PV Ost-Präsident Heiko Kastner auf die Zahl Vier aufgestockt, sodass sich jeweils eine(r) der Teilnehmer(innen) den mitgereisten, noch im Kleinkinderstatus befindlichen Nachwuchs betreuen konnte.

Neue Gesichter gab es auch, und diese drückten der Veranstaltung gleich ihren Stempel auf. Sie waren im Zuge einer deutsch-französischen Städtepartnerschaft von Le Havre nach Magdeburg gereist und von dort von unserem neuen PV Ost-Verein Union Schönebeck gleich auf das Leipziger Boulodrom geschickt worden.

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LM Triplette Dresden: Stahlbälle treffen immer besser…

Erfolgreiche Stahlballer: Emre, Thomas und Julian

…und es werden auch immer mehr! Von 48 Teilnehmer(-innen) an der diesjährigen LM Triplette trugen immerhin 12 das Stahlball-Emblem auf ihrer Brust, also genau ein Viertel. Dass nicht alle von ihnen in der Stahlball-Metropole Leipzig-Reudnitz boulistisch großgezogen wurden, tut der Freude über diese positive Vereinsentwicklung keinen Abbruch, schließlich werden mittlerweile auch alteingesessene Flaggschiffe der PV Ost-Flotille wie etwa Chemnitz überwiegend von „Legionären“ betrieben…

Darauf, dass die Stahlballer am Ende des Tages sogar von ganz oben auf dem Treppchen einen bequemen Ausblick genießen konnten, konnte zu Beginn des Turniertags allerdings noch nicht gewettet werden. Denn nachdem das erste ihrer Favoriten-Teams (neben Devin Zimmermann spielten hier die LM Doublette-Gewinner Paul Förster und Hannes Blechinger) in der ersten Runde überraschend gegen nur vermeintliche Underdogs aus Halle (Veikko Dähne/Felix Wartmann/Martin Trautmann) verloren hatten und sich damit aller Siegchancen beraubten, und auch das zweite (Karl Blütchen/Luki Weber/Ziska Kleeberg) die erste Begegnung gegen die durch Susann Hesselbarth angereicherte eigene Konkurrenz (Marco Lamz/Philip Kiefer) mit 11:13 knapp in den Sand setzten, blieb als Trumpfkarte für den Titelgewinn nur noch die Besetzung Julian Schönbühler/Emre Sevinc/Thomas Bachner im Rennen.

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Salveturnier Weimar: Dennis is a Menace… mit seinen Zaubertricks!

Die Sieger Sovannara Chea und Dennis Rössler

Das Salveturnier, dessen Name auf eine Inschrift am Fuße der Treppe in Goethes Wohnhaus zurückgeht, gibt es seit fast zwanzig Jahren in der PV Ost-Landschaft. Es hat sich als Geheimtipp unter Insidern etablieren können, wurde aber nie zu einer Massenveranstaltung wie etwa die Events in Halle, Leipzig oder Dresden.

Auch bei der diesjährigen Ausgabe glänzten viele Vertreter und Vertreterinnen aus dem „Who is Who“ unserer Pétanqueszene durch Abwesenheit. Zum Glück waren aber sechs Teams aus dem fränkischen  Schweinfurt und Umgebung am Start, sodass die Teilnehmerzahl auf annehmbare 22 Doublette-Teams hochgeschraubt werden konnte.

Hinter der Zahl 22 verbarg sich für die Veranstalter jedoch ein Problem, da sie durch zwei geteilt keine für die A und B K.O.-Runden kompatible gerade Zahl ergab. So kam man auf die Idee, alle Teams, die nach den drei Vorrundenspielen auf mindestens zwei Siege kamen, für das A-Turnier zu setzen und die anderen fürs B.

Um nun auf Viertelfinalbegegnungen zu kommen, musste eine sogenannte Cadrage-Zwischenrunde eingesetzt werden, ein System, das eigentlich im PV Ost-Bereich mittlerweile als antiquiert gilt, da es zu einer langen Pause, der nicht gerade Spielenden führt. Weiterer Unmut ergab sich in Weimar dadurch, dass bei der Festsetzung der Cadrage-Partien auf die in der Vorrunde erzielten Buchholzpunkte keine Rücksicht genommen wurde, sondern stattdessen alle Teams mit einer gleichen Anzahl von Siegen in die Verlosung geschickt wurden.

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