LM Doublette Halle: Abenteuerboule im Irrgarten

Diese sechs Boulisten fahren zur DM!

Die Hallenser Organisatoren hatten sich diesmal etwas ganz Besonderes ausgedacht und sich für den historischen Amtsgarten als Austragungsstätte entschieden, der nicht weit entfernt liegt vom bisher üblichen sportlichen Terrain, dem Riveufer Saalepromenade. Dieser neue Ort war zwar weniger geeignet für idyllische Ausblicke auf Flussszenarien, stellte dafür aber die Boulisten* und insbesondere deren Leger  durch seine variable und oft unberechenbare Bodenbeschaffenheit vor ungeahnte und manchmal unlösbare Probleme.

Die erste Herausforderung stellte somit bereits der auslosende Münzwurf dar. Die Sieger mussten sich nun entscheiden, auf welchem Platz sie spielen wollten, wussten aber oftmals nicht, welches Terrain hinsichtlich ihrer sportlichen Qualitäten am aussichtsreichsten war. Es kam sogar vor, dass Teilnehmer erst in der vierten und fünften Runde den für sie ansprechendsten Boden endlich gefunden hatten und nun auch mal ein paar Spiele gewannen!

Die Bedingungen waren also sehr selektiv, nur Leger, die sozusagen mit allen Wassern gewaschen sind, da sie die verschiedensten Legtechniken einwandfrei beherrschen und jeden Boden neu „lesen“ können, hatten Aussicht auf Erfolg. Manch einer versuchte dennoch, die ihm oder ihr gewohnte und liebgewonnene Technik anzuwenden und musste dementsprechend Einbußen in Kauf nehmen. Denn etwa das extreme, von vielen Boulisten – besonders in Stahlballkreisen – praktizierte Hochportée hat hier nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn ein passendes Donné punktgenau getroffen wird.

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9. Frühlingsturnier Chemnitz: Frühling annulliert! Aber nicht das Turnier…

Strahlende Sieger: Stephan, Dieter und Tangi

Nach zweijähriger pandemiebedingter Unterbrechung fand nun endlich wieder ein Frühlingsturnier in Chemnitz statt. Nur: Es war leider kein Frühling da! Oder wollte jemand die wenigen Momente, in denen die Sonne die gewichtige Wolkenschicht einmal durchbrechen konnte, ernsthaft als „Frühling“ bezeichnen? Ansonsten herrschte nämlich Aprilwetter vor, und zwar in seiner extremsten und unangenehmsten Form. Der April gehört natürlich, theoretisch zumindest, auch zum Frühling, aber wenn Hagelstürme den Spielflächen binnen Minuten ein weißes Gewand verleihen und Temperaturen knapp über dem Minusbereich einen bis ins Mark erzittern lassen, dann kann einem nur höchst winterlich zumute sein.

Dabei hatte die Boulegemeinde im Vorfeld durchaus Interesse gezeigt und dies durch die Auslastung des Einschreibungskontingents des auf 24 Triplettes begrenzten Events auch hinreichend dokumentiert. Dieses virtuelle Feld fiel dann aber leider den meteorologischen Gegebenheiten weitgehend zum Opfer, sodass am Ende nur 13 Teams, also insgesamt 39 unentwegte Boulistinnen und Boulisten auch tatsächlich am Spielort eintrafen, fast die Hälfte also den heimeligen Herd der arktischen Kühltruhe vorgezogen hatten.

Das Turnier fand erstmals auf dem Sportplatz der Spvgg Blau-Weiß Chemnitz statt, auf dem der 1. Chemnitzer PC in den vergangenen beiden Jahrem in liebevoller Kleinarbeit 12 Boulebahnen errichten durfte. Die Spielbedingungen sind hier ganz anders als auf dem bisher als Ausrichtungsstätte eingesetzten Schloßberg, allein schon dadurch, dass anstatt hartgewalzter Parkwege nun speziell für den Pétanquesport hergerichtete Spielflächen zur Verfügung stehen.

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Bilderreigen 2021

Liebe Boulefreundinnen und -freunde,

auch dieses Jahr gibt es wieder einen Rückblick auf das vergangene Jahr in Form eines Bilderreigens, allerdings zwangsläufig leider in noch abgespeckterer Form als schon im Vorjahr. Wir sehen uns hoffentlich alle im neuen Jahr auf den Bouleplätzen gesund wieder!

Bilderreigen 2021

LM/DM-Quali Triplette 55+, Leipzig: Ist Berlin keine Reise mehr wert?

Die Sieger Thomas, Ngo und Christoph

Leipzig hatte nach langer pandemiebedingter Pause endlich wieder ein komplettes Wochenende voller Pétanque-Highlights anzubieten. Das musste auch der Wettergott anerkennen und hielt sich trotz angekündigter starker und ausgiebiger Regenfälle dann doch am Ende vornehm zurück, sodass die Pastis-Freunde wie von allen erhofft ihr „Geburtstagswetter“ genießen konnten.

Aber wer hatte hier eigentlich Geburtstag? Ja, es ist wirklich schon 25 Jahre her, dass der Leipziger Pétanque Club „Pastis“ seine Geburtswehen erfolgreich abschloss und sich als einer der ersten Vereine in den neuen Bundesländern gründete!

Und einige der damaligen Pioniere waren bei der Jubiläumsveranstaltung auch anwesend, so etwa das Erfolgsduo der 90er und frühen Nuller-Jahre Thomas Voigt und Jens Riedel. Letzterer hat seine Ambitionen und spielerische Klasse bis in die Jetzt-Zeit halten können, während Thomas sich mehr und mehr vom Turniersport zurückzog und seine Strahlkraft fast ausschließlich auf heimischem Terrain verbreitete.

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Bilderreigen 2020

Liebe Boulefreundinnen und -freunde,

hier ist wieder ein Rückblick auf das vergangene Jahr in Form eines Bilderreigens, diesmal allerdings zwangsläufig in etwas abgespeckter Form und mit ungewöhnlicheren Inhalten. Bleibt alle schön gesund!

Bilderreigen 2020