DPV Homepage mutwillig zerstört worden?

27. November 2019: Gerade erreicht uns vom frisch gewählten Vizepräsidenten für Kommunikation folgende Nachricht:
„Werte Verantwortliche in den Landesverbänden, hiermit möchten wir Euch bitten, auf Euren Homepages die nachfolgende Meldung zum Ausfall des DPV-Internet-Auftritts zu veröffentlichen.
Wir sehen leider keine andere Möglichkeit, eine möglichst große Zahl an Spieler/innen im DPV zu erreichen, um zu erklären, warum der DPV aktuell offline ist.

Laut Recherche der damit beauftragten Experten wurde am 22.11.2019 um 6:06 Uhr das Theme (der „Grundrahmen“ des Auftritts) im CMS WordPress, auf dem die Homepage des Deutschen Pétanque Verbandes angelegt ist, gelöscht. Seitdem können keine Inhalte mehr abgerufen werden, es erscheint lediglich eine Fehlermeldung.

Nach derzeitigen Erkenntnissen erfolgte dies nicht über einen willkürlichen Angriff von außen, sondern über ein mit Administratoren-Rechten ausgestattetes Account, von dem die Dienstleister, bei denen der Auftritt hinterlegt ist, nach eigenen Aussagen nicht wussten, dass es noch genutzt wird.

Beim Provider sind jetzt die Log-Files aus dem betreffenden Zeitraum angefragt, sobald diese vorliegen, kann man mit Bestimmtheit sagen, von welcher Stelle aus hier der Auftritt mitten in der laufenden Berichterstattung von zwei Weltmeisterschaften zerstört wurde.

Angesichts der Tatsache, dass der neue Internetauftritt des DPV kurz vor dem Launch steht, nimmt der Bereich „Kommunikation im DPV“ in Kauf, nun für insgesamt bis zu 10 Tagen nicht online präsent zu sein. Sobald sämtliche Erkenntnisse zu den Verursachern der Zerstörung vorliegen, werden entsprechende Maßnahmen ergriffen, die mit Sicherheit auch eine strafrechtliche Verfolgung beinhalten.

Pressestelle Deutscher Pétanque Verband e.V.

Vielen Dank für Eure Unterstützung,

Christoph Roderig“

13. Stadtmeisterschaft Dresden: Goldener Oktober für Lothar!

Glückliches Trio: Albert, Fethi und Lothar

Die Turnierankündigung im Internet versprach vollmundig einen „Goldenen Oktober“. Dann aber regnete es derartig aus Kübeln, dass eine Austragung im Freien undenkbar wurde. Gerettet wurde die SM schließlich durch ein Hallenevent, worüber einige der Legspezialisten weniger erfreut waren. Andere wiederum ließen sich von dem schwer zu bespielenden Boden nicht einschüchtern und erbrachten dennoch eine Topleistung.

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23. Chemnitzer Stadtmeisterschaft: Chemnitz (fast) allein auf dem Treppchen!

Freuen sich über ihren Sieg: Stephan und Albert

Chemnitzuntypisches Sonnenwetter sorgte dafür, dass immerhin 26 Doublettes am Start waren, und nur knapp über 30 Prozent der Teilnehmer waren Einheimische.

Die Chemnitzer waren also nicht in der Mehrheit, tummelten sich dafür aber am Ende auf den Treppchen des A und B-Turniers. Im A-Finale war mit Albert Wendt aus Leipzig gar nur ein Nicht-Chemnitzer vertreten!

Gespielt wurden wieder drei Vorrundenbegegnungen, danach qualifizierten sich jeweils acht Teams für A-, B- und C-Turnier, die Übriggebliebenen trafen sich zur „Ananasrunde“.

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DM 55+ Ensdorf/Saar: Der unerreichte Gipfel

Siegestrunkene Chemnitzer vor dem Saarpolygon

Auf dem Hochplateau der Ensdorfer Bergehalde befindet sich eine auffällig große Plastikskulptur, die dort 2016 errichtet wurde, um an den seit 2012 beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier zu erinnern. Dieses sogenannte Saarpolygon sieht man auch im Vereinswappen des ortsansässigen Boulevereins und ist von den Spielplätzen, auf denen die 13. Deutsche Meisterschaft 55+ ausgetragen wurde, deutlich zu erkennen.

Das aus den Chemnitzer Spielern Ingo Wonsack, Peter Günther und Detlef Schwede bestehende Team Ost01 war nicht nur von dem Kunstwerk an sich beeindruckt, sondern auch von der Tatsache, dass ein 7km langer Wanderweg steil dorthin nach oben führte. Und plötzlich kam ihnen der Gedanke, dass sich diese Tortur auch als Druckmittel verwenden lassen könnte: „Wenn wir heute versagen und die DM frühzeitig für uns beendet ist, dann wandern wir zur Strafe da hoch!“ war somit der einmütige Tenor.

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LM 55+, Halle: Chemnitzer rocken an der Saale!

2 der 3 55+-Sieger: Maria und Dieter

Wie sich bereits bei der Traditionsveranstaltung „Bamboule am Saaleufer“ herausgestellt hatte, ist das neu strukturierte Gelände unterhalb der Burg Giebichenstein prädestiniert für Außenseitererfolge. Oder mit anderen Worten: Wer im Laufe seiner Pétanque-Karriere schon ausgiebig Meriten erworben hat, kann nicht unbedingt damit rechnen, dass der Sieg hier für ihn oder sie ein Selbstläufer wird. Nicht von ungefähr sagte daher einer der Teilnehmer, dessen Name im vorderen Feld unserer Rangliste auftaucht und der auf Jahrzehnte an Bouleerfahrung zurückblicken kann, am letzten Samstag: „Ich komme mir hier vor wie ein Anfänger!“

Die Underdogs kamen auch diesmal wieder vorwiegend aus Chemnitz, womöglich haben sie ja am heimischen Schloßberg mit ähnlichen Bedingungen zu kämpfen. Verstärkt hatten sich die siegreichen Maria und Dieter Neubert aber auch noch mit einer Boulistin aus einem anderen Außenseiterteam: Monika Kupsch vom BC LL.

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