Am Sonntag, dem 25. Januar 2026 findet am nun schon traditionellen Tagungsort bei der Neuen Arbeit in Chemnitz der alljährliche Verbandstag des PV Ost statt. Auf der Tagesordnung steht die Aufnahme zweier Vereine (Erfurt, Roter Stern Leipzig) in den Verband. Darüber hinaus gibt es einige Anträge zu beraten. So sollen die Regelungen zur Schiedsrichterpflicht bei Ligamannschaften geschärft und der Cannabiskonsum an Liga-Spieltagen explizit verboten werden. Die Unterlagen finden sich auf der zugehörigen Verbandstag-Seite.
Archiv des Autors: Sabine Friedel
Länderpokal-Bilanz in Ordnung trotz Handicap
Zum ersten Mal seit 16 Jahren musste der PV Ost wieder ohne Jugend-Team zum Länderpokal reisen. Ein gewichtiges Handicap, denn so startet die Mannschaft in jede Begegnung automatisch mit einem 0:1.
Dass es dennoch gelang, zwei Begegnungen zu gewinnen (gegen NRW und Nord) sowie in drei weiteren Begegnungen nur knapp mit 2:3 zu unterliegen, ist eine gute Leistung. Besonders stark traten wieder die Espoirs auf, die sich mit sechs Siegen den dritten Platz in der Teamwertung erspielten. Unterm Strich steht ein neunter Rang, der vorletzte – zum vierten Mal.
Neue Vizepräsident*in im DPV
Ein Amt im Deutschen Pétanque Verband (DPV) übernimmt Naira Ana Weissgerber vom Stahlball e.V. seit dem vergangenen Wochenende. Sie ist neue Vizepräsident*in Diversität und Gleichstellung und damit neben dem Vizepräsident Finanzen Hartmut Lohß und dem Kassenprüfer Heiko Kastner die dritte Personalie des PV Ost im bundesdeutschen Verband. Gemeinsam mit Lukas Weber hatte Naira im DPV die Debatte zum Thema „Was ist ein Mixte?“ angestoßen, das hierfür aktualisierte Positionspapier findet sich auf den Seiten des Stahlball e.V. . Der PV Ost hatte mit Beschluss des Verbandstags 2025 seine Ligaordnung entsprechend geändert und definiert, dass in einem Mixte mindestens 2 Personen mit
unterschiedlicher Geschlechtsidentität vertreten sein müssen.
Siegen, absteigen und aufsteigen: Dresden macht’s alles

Bei bestem Boulewetter und komfortablen Bedingungen wurde am vergangenen Sonnabend der letzte Liga-Spieltag der 2025er Saison in Schönebeck absolviert. Es blieb spannend bis zum Schluss, auch wenn der Blick auf den inzwischen 10. Titelgewinn in Folge des La Boule Rouge Dresden e.V. anderes vermuten lässt. Bis zur letzten Begegnung war auch für Stahlball und Chemnitz alles drin, denn LaBR blau hatte zu Beginn des Tages gegen das Team einfachStahlball verloren. Mit den Siegen über Chemnitz 1 und Oberlausitz konnten die Dresdner aber bei der Platzierung von ihrem guten Spielverhältnispolster profitieren, das sie sich an den ersten beiden Spieltagen aufgebaut hatten: nicht der direkte Vergleich mit einfachStahlball zählte, sondern die höheren Begegnungssiege gaben den Ausschlag. Auf das zweitplatzierte Team von einfachStahlball, das ebenfalls sechs Begegnungen für sich entscheiden konnte, folgt das Team Stahlball3000, welches im letzten Spiel gegen Chemnitz das Rennen um die Bronzemedaillen für sich entschied. Nicht gereicht hat es trotz einer am Tag noch gewonnenen Begegnung für das Team LaBR rot, das gemeinsam mit den Oberlausitzern aus der ersten Liga absteigt. Den Klassenerhalt schaffte stattdessen die SG Leipzig, auch hier dank eines besseren Spielverhältnisses. Mit LaBR24 kommt aber aus der zweiten Liga gleich schon wieder Dresdner Nachschub; begleitet werden die Zweitligasieger vom Team Chemnitz 2, das ebenfalls fünf Begegnungen für sich entscheiden konnte. Dahinter freut sich die Mannschaft von Schönebeck rot über den Bronzemedaillenrang. Siegen, absteigen und aufsteigen: Dresden macht’s alles weiterlesen
Dresdner Medaillenregen für deutsche Athletinnen und Athleten

Am 24.08.2025 sind die einwöchigen World Transplant Games im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion mit dem „Circle of Life“ zu Ende gegangen. Am Abend gab es noch eine Abschlusszeremonie im Kongresszentrum Dresden. Die Wettkämpfe wurden erstmals in Deutschland ausgetragen und Dresden erwies sich als sehr guter Gastgeber. Für die diesjährigen Spiele hatten sich rund 2200 Teilnehmer und Helfer aus 51 Nationen gemeldet. Die Athleten konnten maximal 5 Wettbewerbe aus 17 Sportarten auswählen. Zusätzlich gab es Mannschaftswettbewerbe wie Volleyball, Basketball und Fußball. Im Fußball konnte die deutsche Mannschaft übrigens den ersten Platz belegen.
Der Petanque-Wettbewerb mit 252 Teilnehmern im Einzel und 164 Personen im Doppel erstreckte sich über zwei Tage. Am ersten Tag wurde das Einzelturnier durchgeführt und am zweiten Tag das Frauen-und-Männer-Doppelturnier. Austragungsort war der Ascheplatz von Sachsenwerk e.V. mit 105 Bahnen. Im Vorfeld wurde der Platz, federführend durch City Sport Marketing Dresden, sehr professionell hergerichtet. Nie zuvor gab es solche Top-Bedingungen im Petanque Wettbewerb. Vielen Dank dafür! Dresdner Medaillenregen für deutsche Athletinnen und Athleten weiterlesen
