
Die Chemnitz Open versammelten diesmal die immerhin erkleckliche Zahl von 27 Doublettes, da das Turnier aber parallel zur DM Tête und Tireure ausgetragen wurden, waren zwar einige der PV Ost-Stars am Start, vier von ihnen jedoch im westfälischen Beelen aktiv und erreichten dort zumindest ein herausragendes Ergebnis: Stefan Lauche (LaBR) belegte einen ehrenvollen siebten Platz im Tireur-Wettbewerb. Seine Viertelfinal-Partie gegen den späteren Vizemeister Sascha Löh könnt ihr hier verfolgen:
Im Tête-à-Tête war Stefan weniger erfolgreich und unterlag in der Barrage. Das beste PV Ost-Ergebnis erzielte hier Hannes Blechinger (Stahlball), der bis in das 1/32-Finale vordrang. Die beiden anderen Vertreter unseres Verbandes, Tom John (Weimar) und Ngo Tran (Halle), scheiterten hingegen schon in den Poule-Runden.
Zu den Chemnitz Open waren einige der Teilnehmenden in der Erwartung gekommen, es gäbe dort einen neuen aufregenden Spielplatz. Den gibt es dort auch, er wurde aber von den CPC-Oberen mit einem Veto bedacht. Zur Begründung hieß es, er sei noch nicht ganz fertig, man müsse dort noch etwas am Belag ändern. In der Tat begünstigt der dort vorhandene grobkörnige Splitt eher die spielstärkeren Boulisten, während diejenigen, die ihre Spiele am liebsten auf „Kullerböden“ austragen, hier benachteiligt sind.
Aber bereits während der Vorrunde konnten nicht alle ihre Neugier bezähmen, der neue, für unseren Verband so ungewöhnliche Boden musste in den Spielpausen einfach mal ausprobiert werden. Das Echo war durchweg positiv, das Terrain ermögliche technisch ansprechende Wettkämpfe und man solle es auf keinen Fall verändern.
Und dann geschah das schier Unglaubliche: Das Wetter schlug ungeahnte Kapriolen, und ein in keiner Vorhersage angekündigter Dauerregen stellte sich urplötzlich ein. Aber das kennt man ja eigentlich von Chemnitz, da ist immer eine solche unangenehme Überraschung drin. Die Folge war nun, dass auf dem „Kullerboden“ schon bald die Cochonnets davonschwammen!
Der Wettkampf war schon weit vorangeschritten und nur noch wenige Teams noch im Rennen. Es wurde entschieden, die Halbfinals und Finals nun doch auf der neuen Spielstätte auszutragen. Dies ging auch eine ganze Weile gut, bis dann auch dort allmählich die Pfützen Einzug hielten. Aber unsere Pétanque-Helden und Heldinnen sind schließlich nicht aus Zucker gebaut, und sie hielten tapfer bis zum Schluss durch!
Im Finale standen sich die Dresdner Tom Tschintscharadse/Frank Hascha und die Stahlball-Kombi Jule Fahrenkrog-Petersen/Kay Weißenborn gegenüber. Die letzten gespielten Kugeln könnt ihr euch hier ansehen und so auch einen Eindruck von den äußeren Bedingungen gewinnen:
Weitere Platzierte findet ihr nun auf der Fotostrecke:





Verlierer im Viertelfinale A:
– Hamza Tebal / Khelil Boukert (Chemnitz); Devin Zimmermann / Valentin Hauber (Stahlball); Julian Christ / Karl Blütchen (Stahlball); Christian Schache / Lukas Pergande (Jena).
Verlierer im Achtelfinale A:
– Stefan Ott / Holger Typlt (Leipzig); Claudia Weinhold-Kiefhaber / Thomas Kiefhaber (Halle); Lukas Weber / Thomas Fuchsberger (Stahlball); Douran Ahmad / Lutz Kühne (Horken-Kittlitz); Heiko Thum / Martin Jenke (Chemnitz); Kai Lübke / Heiko Neumann (Horken-Kittlitz); Steffi Zimmerle / Franziska Dorn (Blau-Weiß Chemnitz/Leipziger Land); Hartmut Lohß / Ingo Wonsack (Chemnitz).

Saustarker Wettkampf, Step! Chapeau, und denkbar knapp verloren!