Fernöstliche Gelassenheit führt zum sicheren Sieg: Thi Dinh VuSiegerin Patricia Stehr auf dem Bornaer Boulodrom
Nach dem Ausstieg des langjährigen Sponsors NOVOTEL sah sich der PV Ost gezwungen, eine neue Formel für die Ausrichtung des traditionellen Jugendboulecups zu finden, und dies gelang – dank der Mithilfe des Bouleclubs Leipziger Land – zur vollsten Zufriedenheit. Anstelle des Parkgeländes am Schwanenteich in der Leipziger Innenstadt konnte das neue Boulodrom in Borna-Blumroda als Austragungsort gewonnen werden, eine Wahl, die auch nach gründlichster Überlegung nur Vorteile bietet. Aufgrund der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Bahnen konnte das Teilnehmerfeld offen gehalten werden, sodass eine Rekordzahl von 13 Doublettes mit Spielern und Spielerinnen im Alter zwischen elf und siebzehn Jahren gemeldet hatte. Jugendboulecup, Borna: Alte Tradition mit neuem Schwung! weiterlesen→
Fethi Aouissi, erfolgreicher Vize Schon zum sechsten Mal fand das einzige Turnier Deutschlands (oder sogar der ganzen Welt???) statt, bei dem die größte Aufmerksamkeit nicht dem Sieger, sondern dem Vizemeister zuteil wird. Insgesamt 33 Tête-à-tête (oder, neudeutsch, „Tat“)-Spezialistinnen und Spezialisten (oder solche, die es vielleicht mal werden wollen?) begaben sich diesmal auf das Vereinsgelände von La Boule Rouge an der Meschwitz-Arena. Die meisten Teilnehmer kamen wie üblich aus Dresden, aber auch einige Chemnitzer, ein Leipziger und zwei auf PV Ost-Rundreise befindliche Berliner (die tags zuvor das Weimarer Salve-Turnier gewonnen hatten!) waren am Start. (Fast alle der illustren Teilnehmer können – fotografiert von Turnierorganisatorin Anka Reichert – hier in einer Slideshow bewundert werden: http://labrdresden.de/?p=7517)
Zu gewinnen, und zwar exklusiv vom Turnierzweiten (!), war wiederum der sogenannte “Baum der Stärke“, dessen herausragende Bedeutung auch schon vom Weltunternehmen Google in der Form honoriert wurde, dass mit der Dresdner Veranstaltung in Verbindung stehende Einträge zu diesem Begriff bereits auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheinen. Nicht so eindeutig zu klären ist jedoch nach wie vor die Frage nach der Attraktivät des silbrigen Ungetüms. Fakt ist zumindest, dass Sabine Friedel, Lebensgefährtin des diesjährigen Finalteilnehmers Andreas Endler, diesen deutlich und für alle hörbar aufforderte, die Prämie möglichst nicht zu gewinnen. Sechste Landforstvizemeisterschaft, Dresden: „Baum der Stärke“ nur ein Rohrkrepierer? weiterlesen→
Wie schon in jeder seiner Ausgaben seit 1999, als eine Leipziger Vorhut zum ersten Mal dort auftrat, wurde das renommierte Baron-Münchhausen-Turnier vor den Toren Prags auch bei seiner Jubiläumsveranstaltung wieder von PV Ost-Boulisten besucht. Die Besetzung fiel diesmal jedoch vergleichsweise bescheiden aus: Die Titelverteidiger Jens Riedel und Patrick Lehmann waren verhindert, während die vormals reichlich vertretenen Boule-Abteilungen aus Leipzig und Halle sich offenbar aufs Altenteil zurückgezogen haben. Es verblieb somit nur noch eine aus vier Doublettes zusammengesetzte Flottille, die sich einer feindlichen Übermacht von 88 Piratenräubern erwehren musste, und die aus Spielern von Dresden und Chemnitz gebildet wurde.
Sieger in Leipzig: Kader Tahar-Mansour Jens Riedel, der Sieger der letzten Jahre, hatte wohl offenbar den Entschluss gefasst, seine schon fast unheimliche Serie einfach mal selbst zu beenden. Er wählte zur Überraschung der Boulegemeinde als Spielpartnerin Anne-Katrin Müller aus, eine zwar schon langjährige Vereinskameradin, die aber außerhalb von Leipzig eher selten bei Wettkämpfen in Erscheinung tritt und daher auch in keiner Rangliste auftaucht.
Daumen hoch: Das erfolgreiche Präsi-Zwei-Mann-Team
Im letzten Jahr noch Mittelmaß, vorher aber schon mal Erster und auch Letzter, nun Vize: der PV Ost erweist sich als d a s Fahrstuhlteam des PräsiCups. Getoppt wurden die Ossi-Präsis diesmal nur von Team Berlin, damit ergab sich kurioserweise eine genau umgekehrte Tabellensituation in der Gegenüberstellung zum jüngst ausgetragenen Länderpokal. Natürlich kann es sich hierbei nur um einen „Spaß-Vergleich“ handeln, da der PräsiCup-Supermêlée-Modus mit seinen „wilden“ Zulosungen den Zufällen Tür und Tor öffnet. Nichtsdestotrotz gelang es den beiden PV Ost-Vertretern, Präsident Heiko Kastner und Pressewart Detlef Schwede, in den ersten drei Runden durch überzeugende Legleistungen zu brillieren, sodass ein Maximum von sechs Siegen eingefahren werden konnte. 7.PräsiCup in Saarbrücken: Ergebnis des Länderpokals umgekehrt – Die Präsis besser als die Profis? weiterlesen→