Zwei neue Vereine konnte der Pétanqueverband Ost e.V. bei seiner Tagung am vergangenen Wochenende aufnehmen: In Leipzig haben sich Boulefreund*innen zu einer Sektion Pétanque im Verein Roter Stern Leipzig zusammengefunden. Und in Erfurt hat sich der Verein „douze partout“ einer Wiederbelebung der Bouleszene verschrieben. Leider blieben die Thüringer Neulinge bei ihrer Anreise gleich erstmal mit einer Panne auf der Autobahn liegen, so dass die Aufnahme in Abwesenheit erfolgen musste. Große Eintracht gab es bei der (Wieder-)Wahl des Vorstandes; alle bisherigen Vorstandsmitglieder führen ihre Arbeit fort und wurden dabei nahezu einstimmig unterstützt. Bei der Turnierplanung 2026 gibt es zwei Besonderheiten: Zum einen weicht der 2. Liga-Spieltag vom Bundesliga-Termin ab, da dieser auf dem Pfingst-Wochenende liegt. Der PV Ost spielt seine Liga stattdessen am 30.05.2026 (sowie am 18.04. und 29.08.2026). Zweite Besonderheit: Für die LM Tête und Tireur (05./06.09.2026) konnte sich bisher noch kein Ausrichter finden lassen. Die Vereine werden gebeten, ihre Möglichkeiten noch einmal zu prüfen. Andernfalls werden die immerhin vier Startplätze (plus Tireur) vom Sportwart gesetzt. Geehrt wurden beim Verbandstag die drei Ranglistenersten Julian Christ, Stefan Lauche und Luki Weber. Und allgemein gewürdigt wurde die Auszeichnung von Edeltraud Lorenz (BCLL) mit der Ehrenplakette des Landessportbunds Sachsen für ihr Engagement. Alle im Zuge der Beschlussfassung aktualisierten Ordnungen (Finanzen, Liga, Sport) finden sich bei den Dokumenten, das Protokoll des Verbandstags auf der zugehörigen Verbandstagsseite.
Archiv des Autors: Sabine Friedel
Verbandstag 2026 steht an
Am Sonntag, dem 25. Januar 2026 findet am nun schon traditionellen Tagungsort bei der Neuen Arbeit in Chemnitz der alljährliche Verbandstag des PV Ost statt. Auf der Tagesordnung steht die Aufnahme zweier Vereine (Erfurt, Roter Stern Leipzig) in den Verband. Darüber hinaus gibt es einige Anträge zu beraten. So sollen die Regelungen zur Schiedsrichterpflicht bei Ligamannschaften geschärft und der Cannabiskonsum an Liga-Spieltagen explizit verboten werden. Die Unterlagen finden sich auf der zugehörigen Verbandstag-Seite.
Länderpokal-Bilanz in Ordnung trotz Handicap
Zum ersten Mal seit 16 Jahren musste der PV Ost wieder ohne Jugend-Team zum Länderpokal reisen. Ein gewichtiges Handicap, denn so startet die Mannschaft in jede Begegnung automatisch mit einem 0:1.
Dass es dennoch gelang, zwei Begegnungen zu gewinnen (gegen NRW und Nord) sowie in drei weiteren Begegnungen nur knapp mit 2:3 zu unterliegen, ist eine gute Leistung. Besonders stark traten wieder die Espoirs auf, die sich mit sechs Siegen den dritten Platz in der Teamwertung erspielten. Unterm Strich steht ein neunter Rang, der vorletzte – zum vierten Mal.
Neue Vizepräsident*in im DPV
Ein Amt im Deutschen Pétanque Verband (DPV) übernimmt Naira Ana Weissgerber vom Stahlball e.V. seit dem vergangenen Wochenende. Sie ist neue Vizepräsident*in Diversität und Gleichstellung und damit neben dem Vizepräsident Finanzen Hartmut Lohß und dem Kassenprüfer Heiko Kastner die dritte Personalie des PV Ost im bundesdeutschen Verband. Gemeinsam mit Lukas Weber hatte Naira im DPV die Debatte zum Thema „Was ist ein Mixte?“ angestoßen, das hierfür aktualisierte Positionspapier findet sich auf den Seiten des Stahlball e.V. . Der PV Ost hatte mit Beschluss des Verbandstags 2025 seine Ligaordnung entsprechend geändert und definiert, dass in einem Mixte mindestens 2 Personen mit
unterschiedlicher Geschlechtsidentität vertreten sein müssen.
Siegen, absteigen und aufsteigen: Dresden macht’s alles

Bei bestem Boulewetter und komfortablen Bedingungen wurde am vergangenen Sonnabend der letzte Liga-Spieltag der 2025er Saison in Schönebeck absolviert. Es blieb spannend bis zum Schluss, auch wenn der Blick auf den inzwischen 10. Titelgewinn in Folge des La Boule Rouge Dresden e.V. anderes vermuten lässt. Bis zur letzten Begegnung war auch für Stahlball und Chemnitz alles drin, denn LaBR blau hatte zu Beginn des Tages gegen das Team einfachStahlball verloren. Mit den Siegen über Chemnitz 1 und Oberlausitz konnten die Dresdner aber bei der Platzierung von ihrem guten Spielverhältnispolster profitieren, das sie sich an den ersten beiden Spieltagen aufgebaut hatten: nicht der direkte Vergleich mit einfachStahlball zählte, sondern die höheren Begegnungssiege gaben den Ausschlag. Auf das zweitplatzierte Team von einfachStahlball, das ebenfalls sechs Begegnungen für sich entscheiden konnte, folgt das Team Stahlball3000, welches im letzten Spiel gegen Chemnitz das Rennen um die Bronzemedaillen für sich entschied. Nicht gereicht hat es trotz einer am Tag noch gewonnenen Begegnung für das Team LaBR rot, das gemeinsam mit den Oberlausitzern aus der ersten Liga absteigt. Den Klassenerhalt schaffte stattdessen die SG Leipzig, auch hier dank eines besseren Spielverhältnisses. Mit LaBR24 kommt aber aus der zweiten Liga gleich schon wieder Dresdner Nachschub; begleitet werden die Zweitligasieger vom Team Chemnitz 2, das ebenfalls fünf Begegnungen für sich entscheiden konnte. Dahinter freut sich die Mannschaft von Schönebeck rot über den Bronzemedaillenrang. Siegen, absteigen und aufsteigen: Dresden macht’s alles weiterlesen
