
Im letzten Jahr noch Mittelmaß, vorher aber schon mal Erster und auch Letzter, nun Vize: der PV Ost erweist sich als d a s Fahrstuhlteam des PräsiCups. Getoppt wurden die Ossi-Präsis diesmal nur von Team Berlin, damit ergab sich kurioserweise eine genau umgekehrte Tabellensituation in der Gegenüberstellung zum jüngst ausgetragenen Länderpokal. Natürlich kann es sich hierbei nur um einen „Spaß-Vergleich“ handeln, da der PräsiCup-Supermêlée-Modus mit seinen „wilden“ Zulosungen den Zufällen Tür und Tor öffnet. Nichtsdestotrotz gelang es den beiden PV Ost-Vertretern, Präsident Heiko Kastner und Pressewart Detlef Schwede, in den ersten drei Runden durch überzeugende Legleistungen zu brillieren, sodass ein Maximum von sechs Siegen eingefahren werden konnte. 7.PräsiCup in Saarbrücken: Ergebnis des Länderpokals umgekehrt – Die Präsis besser als die Profis? weiterlesen
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Bilderreigen 2015

19. Stadtmeisterschaft Chemnitz: 5 perfekt gelegte Kugeln zum Sieg der Rückkehrer

Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten die Chemnitzer Organisatoren zwar für schönes Wetter gesorgt, trotzdem verbuchte man mit 32 Doublettes einen leichten Teilnehmerrekord. Das mag an dem hoffnungslos überfrachteten Spätsommerwochenende liegen, an dem auch noch der Grand Prix du Paradis (Jena, 34 Teams), sowie die Jugend- und Senioren-DMs stattfanden.
Immerhin hatte die Zahl 32 den Vorteil, dass problemlos auf A- und B-Turniere aufgeteilt werden konnte, ohne auf Cadrage-Runden bzw. Freilose angewiesen zu sein. Weiterhin bemerkenswert: Die Tatsache, dass Ost-Ranglistenerster Jens Riedel eben doch nicht jedes Turnier gewinnt, egal wen er zu seinen Mitspieler(inne)n auserkoren hat. Zusammen mit der diesmal ausgewählten Antje Müller traf ihn das Aus diesmal schon im A-Achtelfinale, allerdings gegen namhafte Konkurrenz aus Berlin: Norman Wessbecher und Jonathan Lys von den Lincke-Boulern.
Letztere hatten für ihren Landesverband 2013 und 2014 an der DM teilgenommen, sind also ein eingespieltes Team. In Chemnitz bekamen sie jedoch im Viertelfinale ihre Grenzen aufgezeigt, und zwar gegen die Lokalmatadoren und PV Ost-Urgesteine Hartmut Lohß und Ingo Wonsack mit 6:13.
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Am Ende der Welt: DM 55+ im Nibelungenwald

In einer Landschaft, in der einst in der Sage die Nibelungen auf Jagd gingen, und wo Siegfried der Drachentöter, sich an einem Brunnen labend, vom finsteren Hagen von Tronje mit einem Wurfspeer kaltblütig und hinterrücks ermordet wurde, fand am letzten Wochenende eine ganz andere Form der Hatz statt: Schon recht angejahrte Männer und Frauen, die eigens für diese Ertüchtigung aus ganz Deutschland angereist waren, ließen rundes Eisen klirren auf der Suche nach dem ersehnten Ziel, den kleinen bunten Holzkugeln, den Wildschweinen der heutigen Zeit, im Hessischen auch „Wutzen“ genannt.
Ein modernes Stahlross der Marke VW bot auch sechs betagten Recken unseres Ost-Verbands hinreichend Platz, um die verwunschene Waldregion zu erreichen. Die Ankunft erfolgte schon am Freitag, aber erst nach Einbruch der Dunkelheit, sodass es Mühe machte, die avisierte Unterkunft zu erreichen: ein in zünftigem 5oer Jahre Stil ausgestattetes Gästehaus, in dem zeitgemäße Komponenten wie Radio und Fernsehen – oder auch ein zufriedenstellender Handyempfang – erwartungsgemäß fehlten.
LM 55+: Ein Drittel der Teilnehmer fährt zur DM!

Wie im Vorjahr nahmen sechs Triplettes an der wiederum in Chemnitz ausgetragenen Landesmeisterschaft teil. Die meisten der Gesichter waren zwar bekannt, in völlig identischer Besetzung traten jedoch nur die damaligen Gewinner, die Thüringer Ruth Skala, Frank Haase und Günter Berg an.
Gespielt wurde wie gehabt im Modus „Jeder gegen Jeden“, allerdings wurden – nachdem es im letzten Jahr hier eine Panne gegeben hatte und zunächst das falsche Team als Landesmeister geehrt wurde – die Teilnehmer diesmal von PV Ost-Sportwartin Sabine Friedel schon im Vornherein auf die Bedeutung der Sonneborn-Berger-Zahl für die Wertungsreihenfolge im Endklassement besonders hingewiesen und deren Anwendung anhand von Beispielen erklärt. Für Nichteingeweihte: Bei Gleichstand der Anzahl der Siege erhält jedes Team zusätzlich noch die Siegpunkte der Gegner, gegen die es gewonnen hat, um die Reihenfolge zu berechnen. Ergibt sich dann immer noch keine Entscheidung, kommt als nächstes Kriterium der direkte Vergleich zum Tragen.
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