
23 Doublettes gegenüber 22 im Vorjahr – man könnte meinen die Chemnitzer Open stagnieren auf mittelprächtigem Niveau. Aber dennoch ließ sich ein gewichtiger Unterschied erkennen: Waren 2024 überwiegend ältere Semester am Start, dominierte diesmal eher die Jugend, bestückt hauptsächlich durch eine nachrückende Front von Stahlballern, mit Namen, die man bisher in unserem Turnierzirkus noch nicht so gut kannte.
Probleme bereitete wiederum der zu bespielende Boden, eine Fläche, auf denen die Fußballer des VfL Chemnitz hin und wieder trainieren und demzufolge prägnant ihre Stollenabdrücke hinterlassen, die sich insbesondere bei trockenem Wetter riguros bemerkbar machen. Vereinsmitglieder des 1.CPC versuchten in der Vergangenheit zwar häufiger, das Terrain durch mühevolles Beharken von diesen Spuren zu befreien – so ganz gelungen waren diese Aktionen jedoch nicht, der Boden blieb holprig.
Somit gab es Unmut unter einigen Teilnehmenden, da eine “angenehmene“ Bespielung vermieden wurde. Stattdessen war genauestes Lesen des Bodens angesagt – eine Übung, die erfahrene und technisch beschlagene Pétanquisten allerdings nicht vor übergroße Probleme stellen sollte. So war es schon vor zwei Wochen bei der 55+-LM geschehen, als sich das auf dem Papier stärkste Team (Jens Riedel, Knut Fischer, Dieter Büttner) souverän durchsetzte.
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